Wikinger – Das Schwert von Valhalla

„Wikinger – Das Schwert von Valhalla“
(KNM/Movie Power)

Eigentlich ist Nibelungenherrscher Sigmund ein netter Kerl, dessen heilige Aufgabe es ist, den Schatz und das Schwert seiner Vorväter im Auftrag Wotans zu beschützen. Als aber eine Horde Wikinger unter der Führung des machtgierigen Hunding trotz Friedensabkommen in den Schwarzwald vorstößt, wird Sigmund zum Äußersten gezwungen. Da die Wikinger mit allerlei List und Tücke vorgehen und den Nibelungen samt unterstützenden Walküren zahlenmäßig überlegen sind, zieht sich Sigmund mit seinen Kriegern in den Steinernen Wald zurück – jenen Ort, an dem Wotan den Schatz und das magische Walhallaschwert „eingelagert“ hat –, um die raubgierigen Horden der Nordmänner zu erwarten. Der italienische Schinken aus dem Jahre 1965 vermischt vollkommen willkürlich Historie, Nibelungensage und Fantasy, was eigentlich recht interessant sein könnte, wäre da nicht schon am Anfang ein löchriges und schwaches Drehbuch. Die wirre Story wird dann noch von einem schlechten Regisseur und einem Haufen minderbegabter Mimen mit grauenvollen Kostümen, lächerlichen Flügelhelmen und bekloppten Perücken stümperhaft in den Sand gesetzt. Besonders frech ist, dass der Publisher den unschuldigen Gelegenheitskäufer mit einem schicken Cover (eines vollkommen anderen Films) und einem zielpublikumswirksamen Namen (eigentlich heißt der Streifen „Der versteinerte Wald“) zum Kauf überlisten möchte. Trashfans könnten unter ausreichendem Alkoholeinfluss dennoch ihre Freude haben …

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