The Cabin In The Woods

The Cabin In The Woods
(Universum)

The Cabin In The WoodsEin paar Jugendliche wollen ein nettes Wochenende in einer entlegenen Waldhütte verbringen … So oder so ähnlich beginnt etwa die Hälfte aller Hinterwälder-Slasher. Dazu gehören ein dominierendes Alpha-Männchen, eine begattungsfreudige Blondine, eine unsichere Protagonistin, ein treudoofer Nerd und einige andere Charaktere aus der bunten Kiste der lustigen Filmklischees. Natürlich findet dieses Rudel in der Hütte dann seltsame Dinge, die entweder die Toten auferstehen lassen, ein uraltes Monster wecken, einen bösen Geist auf den Plan rufen, oder, oder, oder … „The Cabin In The Woods“ beginn haargenauso, nur dass der Zuschauer von Anfang an mit einer rätselhaften Parallelhandlung konfrontiert wird, denn es scheint, als würde eine eigenartige Institution das Treiben der Jugendlichen nicht nur überwachen, sondern in gewisser Weise auch steuern – deren Motive bleiben aber bis zum umwerfenden Showdown nebulös. Hierdurch betrachtet man den Streifen mit ganz anderen und vor allem wachen Augen, wird aber zusätzlich im späteren Verlauf von einem Storywandel förmlich aus dem Sessel geblasen. Regisseur Drew Goddard reißt mit einem Mal die Tore der Hölle auf und entfesselt ein Schlachtfest der besonderen Art. So frischen und ideenreichen Horror, der auf einer Metaebene lustvoll mit dem Genre spielt, hat es schon seit Jahren nicht mehr gegeben. Alle Daumen, Tentakeln und Tatzen hoch!

Bewertung:

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