Beiträge

Elder Scrolls Online

Auf nach Tamriel

Veteranen des Online-Ablegers von „Elder Scrolls“ können sich gegenseitig die Sektkorken um die roten Lauscher ballern. Seit gestern ist die neue Fassung des Mehrspieler-Rollenspiels, „The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited“ für Windows- und Mac-Mühlen erhältlich! Wer „Elder Scrolls Online“ bereits sein Eigen nennen darf, wird automatisch ohne nervige Abo-Anpassungen oder komplizierte Account-Umzüge auf den neuesten Stand gebracht und kann zukünftig mit seinen Charakteren und Wegbegleitern kostenlos durch die Weiten der fiktiven Fantasy-Welt stapfen.

Neugierigen wird der Einstieg ebenfalls erleichtert, denn das vorherige Gebührenmodell gehört zu den Akten. „Tamriel Unlimited“ kann ohne monatliche Grundgebühren gezockt werden. Über das bisherige Grundspiel hinaus beinhaltet die Neuauflage alle sechs bisher erschienenen Inhalts-Updates sowie das neue Champion- und Rechtssystem. Zusätzliche Einkünfte versprechen sich die Macher mit dem Kronen-Shop im Spiel und der Premium-Migliedschaft ESO Plus.

Konsoleros müssen sich weiterhin noch ein wenig gedulden. Aber Betehsda will am 9. Juni 2015 auch eine Xbox One- und eine PlayStation 4-Fassung nachlegen.

Der neue Trailer und die druckfrischen Packshots findet ihr hier im Novitarium.

Bioshock Infinite für Goldmitglieder

 

Dystopischer Höhenflug

Seit gestern dürfen sich Besitzer einer Xbox 360 über ihr Xbox-Live-Gold-Account kostenlos den dystopischen Steam-Punk-Shooter, „Bioshock Infinite“, herunterladen. Bis Ende des Monats wird die Aktion noch laufen. Im April will Microsoft sich dann noch freundlicher zeigen, wie der Software-Gigant über seine Internetseite verkündet: „Als Dankeschön für 100.000.000 heruntergeladene Games with Gold veröffentlichen wir im April vier kostenlose Spiele auf Xbox 360 und zwei auf Xbox One.“

Gerade für Skeptiker und Neulinge eine tolle Möglichkeit in die faszinierende und niederschmetternde Welt des dritten Teils der Reihe einzusteigen. Eine Rezension zu „Bioshock Infintite“ findet ihr hier.

Bioshock: Infinite

Bioshock: Infinite
(2K Games/Xbox360, PS3, Mac und PC)

Bioshock“ setzte vor sechs Jahren Maßstäbe im Actiongenre. Nicht nur wagten sich die Entwickler in ein fantastisches neues Szenario vor, sie kombinierten typische Ego-Shooter-Qualitäten mit einem packenden und kreativen Storytelling als auch motivierenden Rollenspielbruchstücken. Nach einem wenig innovativen zweiten Teil, kehrt die Reihe nun in nahezu alter Größe zurück. Ein weiteres Mal schwingt sich 2K Games in mutige Erzählhöhen auf und erfreut mit einem innovativen Setting, das in luftige Höhen führt, genauer in die geheimnisvolle fliegende Stadt Columbia. Hier erlebt der Protagonist, Booker DeWitt, auf der Suche nach der gefangenen Elizabeth in mehrfacher Hinsicht sein blaues Wunder. Nach einem mysteriösen Prolog landet der Spieler in einer blühenden Metropole jenseits der Wolken. Kinder lachen, die Menschen auf den Straßen sind höflich und adrett, die Vögel zwitschern und überall blühen die Blümelein. Doch in dieser schönen, neuen Welt ist nichts so wie es scheint, und so kommt nach einem bunten Höhenflug der tiefe Fall. Das Szenario wandelt sich binnen von Sekunden in einen Alptraum. Columbia ist auf den Leichen unzähliger Sklaven errichtet worden, das Volk ist fanatisch und rassistisch bis auf die Knochen. Fortan muss sich der Held durch die Reihen der Feinde kämpfen – mithilfe eines reichhaltigen modifizierbaren Waffenarsenals oder durch die erlernbaren acht Kräfte (ähnlich der Plasmide in den vorherigen Teilen). Die etlichen schweißtreibenden Actioneinlagen, die nur mit Köpfchen und Geschick zu bewältigen sind, werden durch eine gesellschaftskritische und metaphorische Geschichte verbunden, die bis zum fulminanten Schluss zu fesseln weiß.

Geekometer:

tentakel_8v10

Die Legosaurier kommen

Bauklötzchen-Brontosaurier gefällig?

Wir reiben schon unsere Tentakeln nervös aneinander, denn im Sommer 2015 werden Lego, Warner, Universal und noch ein paar andere Unterhaltungsgiganten „Lego Jurassic World“ auf die Zockergemeinde loslassen. Passend zum Kinostart des vierten „Jurassic Park„-Teils am 11. Juni 2015, dürfen kindgebliebene Bauklötzchenbastler auf Xbox One, Xbox 360, PlayStation4, PlayStation3, PlayStationVita, Wii U und PC mit dem Joypad bewehrt ins Mesozoikum abtauchen. „Stell dir vor du spielst als riesiger Lego-T-Rex und machst Isla Nublar unsicher, schleuderst Lego-Steine umher und kämpfst gegen andere Dinosaurier – dieses Spiel weckt die Kinder in uns allen“, schwärmt der Managing Director, Tom Stone, vom Entwicklerteam TT Games. Das Feine an der Sache ist, dass „Lego Jurassic World“ gleich alle vier Teile der Filmreihe in separate Abenteuer verwandelt, die in guter, alter Lego-Videospielmanier vor allen Dingen im kooperativen Mehrspielermodus zu wahrer Größe auflaufen. Jetzt heißt es nur noch geduldig sein …

Update vom 16. März 2015:

Heute haben Warner und TT Games nicht nur das finale Cover des im Juni erscheinenden Lego-Titels veröffentlicht, sondern auch ein paar Screenshots und einen neuen Trailer. Das Gesamtpaket hier für alle Bauklötzchen-Paläontologen:

God Of War: Ascension

God Of War - AscensionGötterfunken

Wie kaum eine andere Figur der Videospielgeschichte ließ der spartanische Heerführer Kratos im Frühjahr 2005 die Welt erzittern. Unter seinen Chaosklingen, geschmiedet in den infernalen Tiefen des Hades, erzitterte selbst der Olymp und so mancher Gott der griechischen Götterwelt verlor durch seine mächtigen Hände das Leben. Nach dem atemberaubenden Finale der Trilogie legen die Entwickler der Santa-Monica-Studios nun mit „God Of War: Ascension“ ein fulminantes Prequel vor, das erzählt, wie der tapfere Recke zu einem zornigen und verzweifelten Halbgott wurde.

God Of War“ schlug vor acht Jahren ein wie der Kriegshammer eines Titanen und überraschte mit einer Reihe innovativer Ideen, um das bis dato angestaubte Action-Adventure-Genre bis zu den digitalen Grundmauern zu erschüttern. In der einzigartigen Geschichte um den verfluchten Protagonisten Kratos vereinten sich etliche Tugenden der Spielekunst: eine umwerfende grafische Präsentation, ein fesselndes Gameplay, ein mitreißender Soundtrack und nicht zuletzt eine epische Erzählung.

God Of War - Ascension_5Der Spartaner wurde einst von Ares, dem Gott des Krieges, getäuscht. Er verschrieb dem Unsterblichen seine Seele – im Gegenzug musste dieser sein Reich vor den feindlichen Barbarenhorden retten. Mit unbändiger Macht ausgestattet, wütete Kratos durch das Land, beflügelt vom Funken des Ares, mordete und brandschatzte. Bis er eines Tages in einem Dorf seine eigene Frau und seine Tochter im Wahn des Krieges niedermetzelte und fortan als gequälte Kreatur weiterleben musste. In zwei Fortsetzungen tobte der vom Blut seiner Opfer gezeichnete Krieger weiter durch die antike Sagenwelt, um seinem unbändigen Zorn und seiner Verzweiflung Luft zu machen. Hydras, Medusen, Minotauren, Untote des Hades und andere Monstren ließ er auf seinen Questen in ihrem Blute liegen, aber selbst die Götter und die gewaltigsten Titanen erschauderten vor seinem Antlitz.

God Of War - Ascension_2Kratos ist kein Mann der Worte. Sein Weg ist gesäumt von den Leichen seiner Feinde – besser gesagt von deren Einzelteilen. Nicht umsonst hatte es der erste Teil in Deutschland schwer und erschien erst ein Jahr später als in den USA. „God Of War“ watet im Blut und lebt von seinen brachialen Kämpfen und Schlachten. In bester Hack’n’Slay-Manier kann der griechische Recke eine Reihe todbringender Combos auf seine Widersacher niederprasseln lassen. Diese rohen Darstellungen sind aber nie plumpes Mittel zum Zweck, sondern dienen der finsteren und bitteren Geschichte des tragischen Helden.

Die Spiele definierten eine ganze eigene Form der Brachialästhetik, wie sie später auch in monumentalen Filmwerken wie „300“ zu sehen war. Kombiniert wurde dies mit clever eingewobenen Rätseln, Sammeltrophäen und kniffligen Geschicklichkeitspassagen. Innerhalb der Geschichte konnte Kratos nicht nur verschiedene Gegenstände einsammeln, um seinen Lebens- und Magiebalken zu erweitern, er lernte stets auch neue Zauber hinzu und konnte sogar durch eingesammelte rote „Orbs“ seine Waffen erweitern und verbessern.

Die Himmelfahrt

God Of War - Ascension_4

Nach dem düsteren und niederschmetternden Ausgang von „God Of War 3“ (2010) war das Ende der Trilogie perfekt. Nun reisen die Entwickler in die Vergangenheit Kratos‘ zurück und erzählen die Geschichte, wie Kratos zu einem solch unbarmherzigen Schlächter werden konnte. „God Of War“ erzählte die Begebenheiten zehn Jahre nach Kratos‘ Mord an seiner geliebten Gattin und seiner Tochter; in „Ascension“ erfährt man, was sich in diesem Interregnum abspielt. Doch den Bluteid mit einem Olymper zu brechen, bedeutet ein Opfer der Furien zu werden, die schrecklichen Vollstrecker der hohen Götter. So findet sich der Spieler zu Beginn von „God Of War: Ascension“ im Netz dieser grausamen Kreaturen wieder und muss sich seinen Weg in die Freiheit und zur Erlösung erst erkämpfen. Schon in den ersten Minuten lassen die Santa-Monica-Studios die Hölle los und trumpfen mit den Tugenden der Reihe auf. Denn gemütliche Spaziergänge und gemächliche Erforschungen statischer Welten sind keine Herausforderung für griechische Halb-Götter. So verwandeln sich hier ganze Levelabschnitte in riesige Bossgegner, Kämpfe finden auf durch den Raum wirbelnden Bruchstücken statt und die ganze Welt scheint im Wandel und sich gegen Kratos zu stellen. Während grafisch alle Register gezogen und brillante Feuerwerke des Leveldesigns gezündet werden, donnert ein epischer Soundtrack in glasklarem 7.1-Ton aus den Boxen. Muss man sich dann noch mit berggroßen Ungetümen herumschlagen, etliche knifflige Quicktime-Events bestehen und seine kämpferischen Fertigkeiten und Combos geschickt einsetzen, dann bleibt schon einmal der Mund vor Spannung, Entsetzen oder schlichtweg Faszination offen stehen. Schon zuvor musste man auf Gegnern wie der riesigen Titanin Gaia herumklettern, gleichzeitig kämpfen, klettern und tödlichen Angriffen ausweichen, aber es scheint, als wollte „Ascension“ die Messlatte noch einmal höher legen.

Die Legende beginnt

God Of War - Ascension_5Kratos hat bereits etliche Abenteuer hinter sich gebracht, aber rrstmals in der Historie der Reihe darf man den Kriegshelden mit dem Prequel auch in rasante Mehrspieler-Gefechte schicken. Hierbei gibt es einerseits die Möglichkeit, sich mit anderen Streitern in weitläufigen, offenen Arealen zu messen oder aber in kompakten Arenen, die Non-Stop-Action versprechen und den Controller zum Glühen bringen. In einigen Modi muss sich jeder Spieler beispielsweise der Gnade der Götter als würdig erweisen und Gunst ansammeln, mit der der eigene Gladiator den eigenen Wünschen angepasst und in den Kategorien Rüstung, Waffen und Fertigkeiten verstärkt werden kann.

Unabhängig von den vorherigen Teilen können sich Neulinge mit „God Of War: Ascension“ in die Spielwelt von Kratos stürzen, denn das Prequel benötigt keinerlei Vorkenntnisse der Geschichte. Für gestandene Veteranen bietet dieser Teil die Chance endlich mehr über den blutrünstigen Griechen zu erfahren und ein weiteres Mal in den einzigartigen Kosmos des Kriegsgottes einzutauchen.

God Of War-Historie

GOD OF WAR (PS2) – 2005
GOD OF WAR II (PS2) – 2007
GOD OF WAR: CHAINS OF OLYMPUS (PSP) – 2008
GOD OF WAR III (PS3) – 2010
GOD OF WAR COLLECTION (PS3) – 2010
GOD OF WAR: GHOST OF SPARTA (PSP) – 2010
GOD OF WAR COLLECTION VOL. 2 (PS3) – 2011
GOD OF WAR: ASCENSION (PS3) – 2013

Geekometer:

tentakel_8v10

Total War: Attila

Total War: Attila

Die Welt wird brennen

Total War: Attila

Total War: Attila

Im Jahr 2000 verblüfften die Entwickler von The Creative Assembly erstmals mit ihrem vielschichtigen wie komplexen Strategie-Epos „Total War„, das seinerzeit ins feudale Japan entführte. Es folgten Ausflüge ins Mittelalter, in die Antike, ins Kolonialzeitalter und Schlachten an der Seite Napoleons. Jetzt geht es mit „Total War: Attila“ hinein in die turbulente Völkerwanderungsepoche, eine Zeit, in der Roms Macht mehr und mehr zu schwinden begann.

Nachdem die beiden Söhne Kaiser Theodosius‘ anno 395 n. Chr. das gewaltige römische Großreich unter sich aufgeteilt hatten, schritt der Verfall dieser beispiellosen Hochkultur weiter voran. Schon die vorherigen Jahrhunderte waren von Krisen und schweren innen- wie außenpolitischen Problemen gezeichnet – wie beispielsweise die Niederlage in Adrianopel im Jahre 378 –, aber Theodosius I. war es immerhin gelungen, den Osten des Imperium Romanum zu stabilisieren. Seine Söhne hatten weniger Glück und alleine Rom wurde 410 von den Westgoten und erneut 455 von den Vandalen geplündert – die einstige Millionenmetropole schrumpfte bis zum Ende des 5. Jahrhunderts auf etwa 200.000 Einwohner zusammen.

Erhalten oder niederreißen
In „Total War: Attila“ kann sich der Spieler entweder auf die Seite Roms stellen und das gewaltige Reich vor der drohenden Apokalypse bewahren, oder aber auf einem der Rösser der osteuropäischen Reitervölker Platz nehmen und mit einer riesigen Horde den Untergang Roms besiegeln. Sowohl das Ost- als auch das Weströmische Imperium können zu Beginn auf zahllose Ländereien und Ressourcen zurückgreifen, müssen sich dafür aber mit politischen Intrigen und Rangeleien herumschlagen. Als Hunnenkönig oder Gotenführer darf man dagegen von den neu entwickelten „Horde Mechanics“ des Spiels Gebrauch machen. Denn als mobiles Reitervolk ist man nicht an eine feste Siedlung oder Ländereien gebunden, sondern kann jederzeit und überall ein Lager aufschlagen – und wieder abbrechen, wenn es die strategische Lage erfordert. Sollte man dennoch einmal in einer eroberten Stadt sesshaft geworden sein, führt eine Zerstörung der Bleibe durch den Feind oder das Verlassen derselben nicht zum Untergang, sondern die eigenen Truppen kehren zu ihrem anfänglichen Hordenstatus zurück und können munter weiterziehen. Neu ist auch, dass die Reitervölker eine Stadt dem Erdboden gleichmachen können, um sie im Notfall nicht dem Gegner zu überlassen.

Tradition und Innovation
„‚Mit ‚Total War: Attila‚ haben wir ein ‚Total War‚-Spiel entwickelt, das Fans der Serie herausfordern und in seinen Bann ziehen wird“, so Janos Gaspar, der Projektleiter bei Creative Assembly. „Wir bringen einige Features zurück, die bei Fans der Serie sehr beliebt waren, wie beispielsweise Stamm- und Fähigkeitenbäume, und verbessern viele der ‚Total War‚-Kernaspekte, die ihnen ebenfalls wichtig sind. Aber um dieses Zeitalter wirklich zum Leben zu erwecken, bieten wir ihnen darüber hinaus viele neue strategische Optionen an, wie etwa ein erweitertes Straßenkampfsystem, Zivilisten, vollständige Zerstörung von Siedlungen und dynamische Feuer, die sich rasant in einer hart umkämpften Stadt ausbreiten können. Um allen Widrigkeiten zum Trotz zu überleben, werden Spieler an die Grenzen ihrer Fähigkeiten gehen müssen – und sie werden jede einzelne Minute davon genießen.“

Natürlich wurden die herausragenden Tugenden der Reihe beibehalten und so kann das eigene Volk und Reich wieder auf zweierlei Arten verwaltet werden. Das Hauptgeschehen findet in rundenbasierender Ruhe auf einer riesigen Weltkarte statt. Hier kann nach Belieben geschaltet und verwaltet werden. Diplomatie, Truppenbewegungen und andere strategische Optionen werden hier geplant und ausgeführt. Erst wenn es zu einer Schlacht kommt, schaltet das Spiel in den Echtzeit-Modus und der Herrscher muss sich auf Augenhöhe seiner Armeen begeben und unter massivem Zeitdruck bedeutende und schlachtenbestimmende taktische Entscheidungen fällen.

Die optimierte Geißel Gottes
Um von den zahlreichen Möglichkeiten von „Total War: Attila“ nicht erschlagen zu werden, helfen und begleiten den Spieler jederzeit etliche Berater. Diese überwachen das Spielgeschehen und mischen sich gegebenenfalls mit Tipps und Vorschlägen ein. Praktischerweise sind die Ratgeber justier- bzw. einstellbar, so dass diese an die Fähigkeiten des Herrschers angepasst werden können und erfahrenere „Total War„-Jünger nicht mit andauernden Kommentaren nerven.

Darüber hinaus hilft die neue „Aide de Camp“-Funktion dem Feldherrn, die Übersicht zu bewahren. Denn wer an verschiedenen Fronten in Belagerungen und Schlachten steckt, kann schnell einmal wichtige strategische Umbrüche übersehen. Kracht also irgendwo die Mauer einer beschossenen Feste ein, wird der Spieler nun entsprechend darauf hingewiesen. Belagerungen sind aber generell eine sehr aufreibende Angelegenheit, die von den Entwicklern ebenfalls deutlich optimiert wurde. So können längere Belagerungen dazu führen, dass es zu internen Problemen durch Unterversorgung oder den entsprechenden erhöhten sozialen Druck kommt. Eine Eskalation ist da nicht ausgeschlossen.

Erfreulich ist auch, dass der Spieler die Siegbedingungen des Spieles an die eigenen Wünsche anpassen kann. Das kriegerische Niederbrennen feindlicher Siedlungen ist zu brutal? Dann bietet sich ein Sieg durch kulturelle Überlegenheit an, oder möchte sich der Kaiser doch eher als erfolgreicher Ökonome hervortun? Es gibt zahlreiche Möglichkeiten als Triumphator aus dem Weltgeschehen hervorzugehen! Neben dem Oströmischen Reich lassen sich übrigens auch u.a. Goten, Vandalen, Sassaniden, Sachsen und Franken durch die Völkerwanderung steuern – und mit der Erweiterung „Viking Forefathers“ kommen sogar noch Gauten, Dänen und Jüten hinzu.

Die viele Millionen Mal verkaufte „Total War„-Reihe geht am 17. Februar 2015 für Windows PCs und Macs in die nächste Runde und setzt ihre Erfolgsgeschichte mit „Attila“ eindrucksvoll fort. Historische Authentizität und ein packendes Spielerlebnis gehen einmal mehr Hand in Hand, gepaart mit einer atemberaubenden grafischen Pracht und einer dichten, beängstigenden Atmosphäre.

Geekometer:

tentakel_8v10

Im Schatten der Bluthochzeit

Im Schatten der Bluthochzeit

Im Schatten der Bluthochzeit

Die verlorenen Lords schlagen auf

Mit dem ersten Kapitel der „Game Of Thrones: A Telltale Games Series“ konnten sich Adventure-Fans auf die Seite des Hauses Forrester stellen, das vom Krieg der fünf Könige schwer gebeutelt wurde. Die verbündeten Starks wurden von den Feinden im wahrsten Sinne des Wortes enthauptet, was den Forresters jeglichen Schutz und jegliche Absicherung entzieht. In der zweieinhalbstündigen ersten Episode, „Iron From Ice“ wurde der Spieler mitten in diesen furchtbaren Konflikt hineinkatapultiert, durfte in die Haut des Knappen Gared Turtle oder des jungen Lords Ethan Forrester schlüpfen, um sich zahlreichen folgenschweren Entscheidungen zu stellen. Wie begegnet man den Erzfeinden? Wen rettet man? Wie führt man sein eigenes Adelsgeschlecht? Jede Aktion brachte unweigerlich bestimmte Reaktionen mit sich, aufgelockert durch einige Reaktionseinlagen (Quick-Time-Events).

Seit heute geht die spannende, aufwühlende und vor allen Dingen grandios erzählte Saga mit „The Lost Lords“ weiter. Von der auch auf Hochleistungsrechnern und Next-Gen-Konsolen eher mittelprächtigen Grafik darf sich der geneigte „Game Of Thrones„-Fan aber nicht abschrecken lassen. Diese ist zwar alles andere als zeitgemäß, aber die Telltale Games-Spiele – wie die „The Walking Dead„-Abenteuer – leben in erster Linie von ihrer pointierten und einfühlsamen Erzählweise, einer packenden Dynamik und großartigen Plots. Also Tentakeln bereit machen und sich auf weitere zwei Stunden Westeros freuen!

 

Dead Space

Dead SpaceIm Weltraum hört dich niemand schreien

Eigentlich begann alles mit einer gewöhnlichen Reparaturmission. Denn um das riesige Abbau-Schiff USG Ishimura, das in den fernen Weiten des Weltalls wertvolle Substanzen fördert, ist es mit einem Male verdächtig still geworden. Aus diesem Grund ist der Auftrag von Ingenieur Issac Clarke und seiner Crew, die Kommunikationseinrichtungen der Raumstation wieder instand zu setzen und dann Feierabend zu machen. Doch in Electronic Arts nervenzerreißendem Horror-Action-Abenteuer „Dead Space“ kommt natürlich alles anders, als geplant.

Denn schon beim Andocken an die Ishimura gibt es die ersten Probleme und die Lage verbessert sich im weiteren Verlauf der Geschehnisse nicht wirklich. Vielmehr dauert es nicht lange, bis die Reparatureinheit erste Tote findet und damit in eine Hölle unvorstellbaren Ausmaßes gerät. Mit einem Mal stürzen sich abscheuliche Monstren aus den Lüftungsschächten und attackieren die Mannschaft und der eigentlich friedliche Einsatz wird zu einem grausamen Kampf ums nackte Überleben.

Dabei kombiniert „Dead Space“ auf gelungene Weise Elemente aus Filmen wie „The Thing„, der „Aliens„-Reihe oder „Event Horizon“ mit Spielehits a la „Resident Evil“ oder „Bioshock„, erschafft sich aber dennoch einen eigenständigen und packenden Kosmos. Dieser überzeugt vor allen Dingen mit einer unvorstellbar dichten Atmosphäre, die ab dem ersten Spielmoment fesselt. Dolby Digital 5.1-Ton vorausgesetzt, zaubern die Spieledesigner ein beängstigendes und bestechendes Klangerlebnis, das nicht nur Spannung, sondern tatsächliche Furcht verbreitet. Da surren Generatoren, knarzen die metallenen Bordwände, schlagen freihängende Kabel gegen Metall und überall aus dem Dunkel dringen beängstigende Geräusche. Mal schreien Menschen, dann hört man ein Trippeln – Zeit zum Ausruhen und Durchschnaufen gibt es nicht. Dazu kommt die atemberaubende grafische Darstellung des Settings, die keinerlei Wünsche offen lässt. Obwohl einige Teile der Ishimura öfters durchlaufen werden müssen, bleibt repetitive Ödnis vollkommen aus. Immer wieder erfreuen neue Raumdesigns und Abschnitte das Auge, besser gesagt, beängstigen die Seele. Denn auch hier herrscht allzeit eine bedrückende Stimmung – der Tod lauert überall.

Davon künden etliche grausam verstümmelte Leichen oder Teile selbiger. Wände und Böden triefen vom roten Lebenssaft und man wird immer wieder Zeuge von grässlichen Geschehnissen, wie dem schockierenden Selbstmord eines Besatzungsmitgliedes der Ishimura, der seinem ausweglosen Schicksal selbst ein Ende bereitet. Denn tötet er sich nicht selbst, wird er Opfer einer widerwärtigen Spezies, die das gesamte Schiff überrannt hat. Schlimmer noch, diese Monstren verleiben sich menschliche Opfer ein und wandeln sie in abnorme Ungetüme um, die ein wenig an Carpenters „Ding aus einer anderen Welt“ erinnern. Humane Züge sind bei den kriechenden, taumelnden oder mit Wänden verwachsenen Schrecken noch vage zu erkennen, doch ihr einziges Bestreben ist der Tod unseres Alter Egos. Zum Glück gibt es da an Bord noch einige Waffen, mit denen man den Viechern zu Leibe rücken kann, wobei man dabei nicht einfach kopflos ballern darf, sondern chirurgisch präzise deren Gliedmaßen abtrennen muss, denn nur so kann man die Bestien wirklich stoppen. Somit ist ein ruhiges Händchen gefragt und ein kühler Kopf zugleich, denn die grotesken Gegner treten nicht immer alleine auf.

Neben der atemberaubenden Grusel-Action haben die Entwickler vor allem aber auch eine packende Story ersonnen, die glaubwürdig präsentiert wird. Kleine, selten wirklich anspruchsvolle, Rätseleinlagen sorgen für etwas Abwechslung. Auch die Idee sämtliche Waffensysteme und Rüstungen aufwerten zu können, ermöglicht immer wieder neue Herangehensweisen im Spiel. Zudem gibt es die Möglichkeit über sogenannte Stase-Module kurzfristig die Zeit zu verlangsamen, was besonders knifflige Situationen besser lösbar macht. Gut gelungen sind auch die Abschnitte in völliger Schwerelosigkeit, als auch immer wieder Bereiche, in denen keine Luftversorgung zur Verfügung steht – da ist Schnelligkeit gefragt.

Die Kombination aus alledem macht „Dead Space“ zu einem der besten Spiele des Jahres 2008 und vor allem auch zu einem der herausragendsten Horror-Spielerlebnisse für PC, Xbox360 und PS3 aller Zeiten!

Geekometer:

tentakel_10v10

Deus Ex: Human Revolution

Deus Ex: Human RevolutionDer Wind des Wandels

Grelle Schreie hallen durch die heruntergekommenen Gassen Detroits, zerrissen vom dumpfen Dröhnen abgefeuerter Schusswaffen. Fahrzeuge stehen in Flammen, ganze Geschäftszeilen werden von den Feuern des Aufruhrs verzehrt. Pures Chaos. Das Entsetzen steht den Menschen ins Gesicht geschrieben. Benommen hocken sie am Straßenrand, nicht in der Lage die Ausschreitungen zwischen Polizei und Puristen zu verarbeiten. Willkommen in der düsteren, dystopischen Welt von „Deus Ex: Human Revolution„.

Im Jahre 2000 löste „Deus Ex“ euphorische Begeisterungsstürme aus. In einer genialen Kombination aus Action- und Rollenspiel schufen die Entwickler von Ion Storm eine lebendige und beängstigende Zukunftsvision – stark orientiert am Cyberpunk. Mit „Deus Ex: Invisible War“ legte man vier Jahre später einen guten, aber leider nicht ganz würdigen zweiten Teil der Saga nach, um nun zu einem grandiosen dritten Teil auszuholen, der faszinierende und bewegende Stunden für Xbox360, PS3 und PC verspricht.

Der neue Mensch

Sarif Industries gehört zu den Marktführern im Bereich der Augmentierungen – biotechnische und kybernetische Körperapplikationen. Im Jahre 2027 hat der Mensch längst die alten Götter vergessen und bemächtigst sich deren schöpferischer Kräfte. Kybernetische Körperteile ersetzen nicht nur altmodische Prothesen, sondern sind längst ein Objekt der Begierde geworden – natürlich nur, wenn man ausreichend Kleingeld hat. Doch wer will nicht seine Augen verbessern und Dinge sehen, die andere gar nicht wahrnehmen können? Wer möchte nicht mit seinen neuen Beinaugmentierungen schneller rennen können als ein Gepard oder mithilfe eines Hautimplantats der Unverwundbarkeit näher kommen? Die Anwendungsmöglichkeiten sind schier unbegrenzt. Doch leider benötigt der so veränderte Organismus große Dosen eines Medikaments namens Neuprozyn, denn ansonsten stößt der eigene Körper das fremde Gewebe wieder ab und die zig Tausend Dollar fallen als nutzloser Hightechklumpen vom eigenen Leib. Aber das Serum ist teuer und anno 2027 sind die Straßen voll von bettelnden Neoprozyn-Süchtigen, die längst Sklaven ihres eigenen Vervollkommnungswahns geworden sind.
Sarif Industries entwickelt darüber hinaus immer wieder auch Augmentierungen für das Militär und verkörpert für die radikalen Gegner der neuen Technologie, Purity First, somit das pure Böse. Während ein Teil der Gesellschaft in der Kybernetik eine neue Chance für die Menschheit sieht, mahnen die Puristen zur Reinheit des Menschen – aus Argumenten werden Streits, aus Streits Straßenschlachten und überall auf der Welt versinkt die Zivilisation in Aufruhr.

Der unfreiwillige Superman

Adam Jensen hatte nicht die Wahl. Als Sicherheitschef von Sarif Industries hat er nur versucht seine Pflicht zu tun und den Konzern vor einem überraschenden Anschlag zu bewahren. Man war kurz vor einer Präsentation bahnbrechender Forschungsergebnisse, die die menschliche Existenz auf eine völlig neue Ebene des Seins gehoben hätten, doch dann fielen die ersten Schüsse. Überrascht und mit zu wenig Männern, war es Adam nicht möglich, den feindlichen Terroristen etwas entgegenzusetzen. Bei dem Angriff wurden nicht nur Schäden in Millionenhöhe verursacht, sondern es kamen auch etliche Sicherheitsleute ums Leben – und auch Adam wurde mehr als schwer verletzt. Doch sein Konzern wollte ihn nicht sterben lassen und flickte ihn mit Hilfe zahlloser Augmentierungen wieder zusammen.
Als er sechs Monate später noch leicht desorientiert und als übermenschlicher Cyborg aus dem Krankenhaus kommt, wartet bei seinem Arbeitgeber schon der erste Auftrag. Zum wiederholten Male wurde in das gerade erst wieder sanierte Firmengebäude eingebrochen, höchste Zeit für Adam den Ganoven auf die Langfinger zu klopfen. Doch seine Suche entwickelt sich zu einer gigantischen Queste, denn je weiter er sich mit den Anschlägen und Einbrüchen beschäftigt, desto mehr wird er in eine groß angelegte Verschwörung verwickelt, dessen Ausmaß und Tragweite er nicht im Geringsten erahnt.

Grenzenlos schön

Hier ist man also im Jahre 2027, einer gar nicht so weit entfernten Zukunft, die von den Machern von „Deus Ex: Human Revolution“ glaubwürdig und detailgetreu in Szene gesetzt wurde. Das Spiel versteht sich als Prolog zum ersten Teil der Reihe und spielt 25 Jahre vor den Geschehnissen des Debüts. Durch diese Nähe zur Gegenwart erscheint das gesamte Umfeld, die Geschichte und auch die Technik realer und nachvollziehbarer. Konflikte und Probleme, die schon heute die Gemüter erhitzen, haben dort bereits exorbitante Ausmaße angenommen – in der Luft hängt der beißende Hauch eines Umbruchs. Die Gewalt schwelt, der Unmut der Menschen macht sich mehr und mehr breit – vor allen in den ärmeren Vierteln der Metropolen. Denn wo man eben noch durch verdreckte Hinterhöfe voller Straßenpunks spaziert ist, steht man kurz darauf vor einem schillernden Hightech-Bauwerk mit grell blinkenden Werbetafeln. Über dem Szenario gleitet eine Schwebebahn dahin, in der Ferne patrouillieren einige schwer bewaffnete Polizisten.
Die Welt von DEUS EX ist nicht nur groß, sie bietet auch völlige Bewegungsfreiheit und immer wieder neue Ecken, die es zu erkunden gibt. Anfangs ist jedoch nicht jeder Winkel betretbar. In der Kanalisation können giftige Dämpfe ein missmutiges Umkehren erzwingen, in einer Seitengasse steht eine gewaltige Pfütze unter Strom und andernorts gefällt einem Ordnungshüter Adams Visage nicht. Doch im Verlauf des Spiels ist es einerseits durch gewonnene Erfahrung, andererseits durch spezielle Gegenstände möglich das Potential der körpereigenen Augmentierungen mehr und mehr auszuschöpfen. So lassen sich die Lungen mit Filtern versehen, wodurch der eigene Organismus immun gegen Gifte und Gase wird oder aber man fingiert als eigener Blitzableiter und kann sich bequem durch hochvoltige Bereiche bewegen. Oder aber man erhöht seine empathischen Fähigkeiten und kann so erahnen, was andere mögen oder nicht leiden können – somit ist man in der Lage mit den meisten Menschen „gut-freund“ zu sein. Das Besondere daran ist, dass egal welche Verbesserungen man vornimmt, es immer mehrere Wege und Möglichkeiten gibt, die virtuelle Wunderwelt von „Deus Ex: Human Revolution“ zu erkunden. Und das lohnt sich übermaßen, denn die Entwickler haben extrem viel Liebe ins Detail gesteckt. Kaum ein Straßenzug sieht so aus wie der andere. Selbst baugleiche Wohnblöcke überraschen mit immer anderen Kleinigkeiten. Wer will kann alleine für das Untersuchen und Durchforschen der Szenarios etliche Spielstunden investieren – und jeder Schritt davon lohnt sich.

Alle Wege führen ans Ziel

Im ersten Augenblick sieht das neue „Deus Ex“ wie ein schicker Ego-Shooter aus. Doch ganz wie seine Vorgänger kombiniert das Spiel die Ich-Perspektive mit einer Reihe rollenspielartiger Elemente. So sammelt Adam für alle Aktionen Erfahrungspunkte, die an gewissen Schwellenwerten wiederum die Aufrüstung der eigenen kybernetischen Fähigkeiten ermöglichen. Will man Wände zertrümmern, sich blitzschnell in abgesicherte Computer einhacken oder lautlos schleichen können? Jeder Spieler kann hier seinen eigenen Vorlieben frönen und den Charakter in eine beliebige Richtung individualisieren. So löst der eine Spieler ein Abenteuer, indem er mit wummernder MG eine Forschungsanlage in Schutt und Asche legt, während ein anderer in bester „Splinter Cell„-Agenten-Manier durch die Gänge schleicht und die Sicherheitssysteme knackt. Das Hacken ist hierbei ein bedeutendes Element – so wie es sich für ein Cyberpunk-Setting gehört. Man hat dies als kleines Mini-Spiel entworfen, das abhängig von den eigenen Fähigkeiten und der Sicherheitsstufe des Türschlosses oder Computers unterschiedlich fordernd ausfällt – spaßig und spannend ist es aber in jedem Fall!
Im Mittelpunkt steht jedoch die Handlung von „Deus Ex„, die nicht nur intelligent ist, sondern auch umwerfend und packend erzählt wird. Grandiose Zwischensequenzen treiben die Geschichte immer wieder voran und lassen den Spieler häufig mit glänzenden Augen und offenem Mund zurück. Besonders erbauend ist jedoch, dass die Entscheidungen des Spielers direkten Einfluss auf die Spielwelt und den Verlauf des Plots haben. Denn wie man es von „Mass Effect„, „Dragon Age“ oder „Fallout“ gewohnt ist, muss man immer wieder schwere Entscheidungen fällen und sich dann mit den Folgen herumschlagen. Dies verleiht dem Spieler nicht nur ein Gefühl der Genugtuung, sondern erhöht auch den Wiederspielwert – und das obwohl man an „Human Revolution“ so oder so etliche Stunden zu knabbern und zu staunen hat.

Deus Ex: Human Revolution“ darf sich ohne Übertreibung zu den Höhepunkten der Videospielwelt zählen und besticht durch eine dichte Atmosphäre, großartige Handlungsfreiheit und ein überragendes Setting. Ein Action-Rollenspiel in Vollendung!

Bewertung:

tentakel_10v10