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Verlosung: Evolve

Evolve_Pinbadge_vis1Klamotten für Monsterjäger

Die Jungs von 2K haben uns zu ihrer Monsterhatz „Evolve“ ein paar Geek-Gimmicks spendiert: 2 T-Shirts und 2 Pin-Sets als passende Montur zur harten Kreaturenjagd. Das Spiel konzentriert sich dabei auf eine neue Form des Mehrspieler-Modus‘, bei dem vier menschliche Charaktere mit unterschiedlichen Fähigkeiten ein gigantisches Ungetüm zur Strecke bringen müssen. Der Spieler kann dabei sowohl als Jäger als auch als Monster antreten und aus einer Reihe schicker Fähigkeiten und Wummen wählen.

Wer lieber dem Einzelspielermodus frönt, der darf in einer dynamischen Mini-Kampagne antreten – ebenfalls wahlweise als Krieger oder Kreatur. Allerdings läuft das schick in Szene gesetzte Action-Spektakel gerade mit ein paar Freunden im Team zu Hochtouren auf, wobei es allerdings immer wieder vorkommen kann, dass die Jäger zu den Gejagten werden.

Wer eines von zwei „Evolve“-Sets bestehend aus T-Shirt (Größe L) und Pins gewinnen möchte, der trage sich bitte unten brav ein. Die Aktion läuft bis Freitag, den 17. April 2015.

Die Verlosungsaktion ist beendet.

Verlosung: Vikings Collection

Vikings CollectionIllustres Nordmann-Trio

Die Wikinger stehen hoch im Kurs. Da kommt die schicke Dreierbox von Koch Media gerade recht, die „Outlander, „Escape“ und „Die Normannen kommen“ in einem Schuber eint. Zwei Blu-ray-Versionen gibt es bei uns zu gewinnen.

Am meisten nordisches Flair verbreitet der düstere wie spannende Historienthriller „Escape“. Das Land ist von der Pest entvölkert und ganze Landstriche sind menschenleer. Die junge Signe sucht mit ihrer Familie eine neue Heimat, doch leider geraten sie auf der Reise an eine verschlagene wie unmenschliche Räuberbande. Signe überlebt den Überfall als einzige, gerät aber in Gefangenschaft. Mit einem Trick kann sie entkommen, doch die Banditen geben sich nicht so schnell geschlagen und jagen sie durch die harsche skandinavische Natur.

„Die Normannen kommen“ entführt ins Flandern des 11. Jahrhunderts. Der normannische Adlige Chrysagon möchte sein neues Stück Land in Besitz nehmen, doch dieses ist von den Überfällen der Friesen schwer gebeutelt. Zwar gelingt es ihm die blonden Angreifer zurückzuschlagen, aber dann wendet sich die Bevölkerung der Region gegen ihn und eine große und aussichtslose Schlacht steht bevor. Eine unerfüllte Liebe macht es dem Ritter auch nicht leichter …

In „Outlander“ strandet Kainan mit seinem UFO im Wikinger-Königreich Herot. Die Nordmänner haben dort alle Hände voll zu tun, um nicht von seltsamen Feuermonstern gefressen zu werden. Da kommt der Mann aus einer anderen Welt gerade recht, um im Jahr 709 für Ordnung zu sorgen.

Wer eine der zwei Blu-ray-Trios gewinnen möchte, trage sich bitte hier ein und bete zu Odin.

Die Verlosungsaktion ist beendet.

Die X-Akten sind wieder geöffnet

Die Wahrheit ist irgendwo da draußen

XFiles_Article_1Was einige Tage als Gerücht durch den virtuellen Äther geisterte, wurde jetzt endgültig von Fox bestätigt: „Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI“ ist wieder da – und zwar in Originalbesetzung!

„Mulder, ich bin’s. Bist du bereit?“, twitterte Gillian Anderson. Und auch er ist es. Im Sommer sollen die Dreharbeiten für sechs neue Folgen beginnen. Neben den beiden Mimen David Duchovny als Fox Mulder und Madame Anderson als Dana Scully ist auch Serienschöpfer Chris Carter wieder mit dabei. „Für mich gab es jetzt eine Art 13 Jahre dauernde Werbepause“, flachst der X-Akten-Initiator, der mit keiner seiner Serien auch nur annähernd an den Erfolg der Mystery-Reihe anknüpfen konnte.

Die „X-Files“ wühlten sich durch etliche klassische Horrorsettings, mengten eine ordentliche Portion Verschwörungstheorie dazu, fügten ein paar Alien-Einzelteile ein und konnten das Erbe von „Twin Peaks“ auf individuelle Weise weitertragen. Von 1993 bis 2002 versuchte das Agentenduo in neun Staffeln mit insgesamt über 200 Folgen der Wahrheit auf die Schliche zu kommen. Vieles wurde aufgedeckt, doch einiges blieb stets im Dunkel. „Die gute Nachricht ist, dass die Welt viel merkwürdiger geworden ist“, erklärt Chris Carter zuversichtlich, „die perfekte Zeit, um diese sechs Geschichten zu erzählen.“

 

Die Fliege

Die Fliege
(20th Century Fox)

Zum 55. Jubiläum des Science-Fiction-Horror-Klassikers „Die Fliege“ erscheint Kurt Neumanns Verfilmung einer Kurzgeschichte von George Langelaan als aufwändig restaurierte Blu-ray-Variante. Alles beginnt mit einem dubiosen Mord. Eines Nachts wird der bahnbrechende Wissenschaftler André Delambre unter einer Presse aufgefunden – sein Kopf und sein Arm sind zur Unkenntlichkeit zermatscht. Seine Frau Helene bekennt sich der schändlichen Tat für schuldig, doch ihr Schwager Francois (Vincent Price) hegt Zweifel an ihrer Missetat. Aber Inspektor Charas benötigt mehr als einfache Bedenken. In Rückblenden wird berichtet, wie es zu dem unmenschlichen Mord kam: André arbeitete wie besessen an einem Teleportationsgerät. Erste Versuche verschlangen leblose Objekte, spätere auch mal das Familienmeerschweinchen. Doch was wäre die Wissenschaft, ließe sie sich so schnell aus der Ruhe bringen? Als die Technologie ausgereift erschien, wagte der Forscher einen Selbstversuch. Leider befand sich eine Fliege im Teleporter und so wurden die genetischen Codes von Mensch und Insekt partiell vermengt. André musste fortan mit einem Fliegenkopf und -arm weiterleben und irgendwo im Garten surrte eine Fliege mit winzigem Menschenschädel herum. In dieser aufpolierten HD-Fassung macht der alte Schinken gleich doppelt Spaß, auch wenn die Tricktechnik und Erzählweise natürlich nicht annähernd zeitgemäß sind.

Bewertung:

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Omnia – Starke Krieger, weise Magier

Omnia – Starke Krieger, weise Magier
(Ascot Elite)

Omnia-FilmIrgendwo im fränkischen oder bayrischen Teil Deutschlands hausen ein paar dubiose Wissenschaftler in noch viel dubioseren Hinterzimmern. Dort verabreichen sie dubiosen Probanden extrem dubiose Substanzen für ein – Überraschung – abartig dubioses Experiment. Mit Hilfe jener seltsamen Brühe und ein paar lustigen Kabeln erwachen die menschlichen Versuchskarnickel in einer kunterbunten Anderswelt, in der das Meer gerne mal gelb, der Himmel lustig pink und die Haare mal strähnig-grün sein können. Ansonsten hat die Landschaft allerdings verdächtige Ähnlichkeit mit der irdischen Realität, nur, dass die einzelnen Testpersonen in albernen LARP-Outfits von der Stange, Möchtegern-BDSM-Kostümen für Karneval oder ganz gruftig-gruseligen Gruftieklamotten herumlatschen müssen und plötzlich kitschige Waffen vom Online-Rollenspiel-Shop schwingen können. Alle schlüpfen dabei in ausgelutschte Klischeerollen und leiern fürderhin platte Sprüche herunter, aus denen sich manchmal sogar langweilige Dialoge ergeben. Alles in allem wirkt das ebenso statisch wie die meisten Online-Rollenspiele, allerdings sehen die wenigstens besser aus.

Omnia_09Richtig schlimm wird es aber erst, wenn die Bösewichter losgelassen werden, die jene komplett unmagische Sphäre bewohnen. Selbst der unbegabteste Standard-Ork auf einem Live-Rollenspiel-CON sieht überzeugender aus als jener Haufen geschmackslegasthenischer Ungetüme. Vermutlich haben die Kreativköpfe des Streifens alles ins räudige Rennen geschickt, was bei 3 nicht auf den Bäumen war … oder doch eher bei 1. Da diese dann aber auch noch so agieren, als seien sie der letzten Gothic-Fetisch-Party für Baumschulabsolventen entsprungen, verliert der Streifen spätestens dann jegliche Güte. Selbst „Sharknado“-Trash-Liebhaber, die sich bei billigen „Riesensackratte vs. Nacktmulchzilla“-Filmen vor Freude (und zu viel Bier) einnässen, dürften hier eine Gesichtslähmung mit schwerem Anfall von Fremdschämen erleiden.

Omnia_10Nicht besser macht es die Story von „Omnia“, die in etwa so einfallsreich ist, wie „Das Wirtshaus zum Schwarzen Keiler“, jenem ersten albernen Dungeon-Abenteuer für das deutsche Vorzeige-Pen-&-Paper-System „Das Schwarze Auge“. Denn klaro muss dieses Experiment aus dem Ruder laufen und es gibt unerfreuliche Nebenwirkungen … Aber das will der nicht komplett amöbenhafte Zuschauer nach 20 Minuten Spielzeit vermutlich gar nicht mehr so genau wissen, denn leider mangelt es dem gesamten Team an einer für Kunst wichtigen Eigenschaft: Talent. Schauspiel: würg. Drehbuch: schnarch. Regie: schmatz … Lediglich einige Kulissen wurden schön eingefangen. Aber das ändert nichts daran, dass die No- bis Low-Budget-Produktion aus dem Hause Brandl Pictures über 133 Minuten hinweg das eigene Hirn in ein Schwarzes Loch verwandeln kann. Vor weiteren schweren Nebenwirkungen wird gewarnt!

 

Geekometer (mit Drogen):

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Geekometer (auf nüchternen Magen):

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The Best Of Clint Langley

Clint Langley
„The Best Of Clint Langley“
(Dark Dragon Books)

Clint LangleyFleisch und Stahl, Keltentum und Fantasy, Science Fiction und Horror – die britische Zeichenlegende Clint Langley eint mit seinen Kunstwerken die Gegensätze und Genres. Mit Kultcomics wie „Slaine“ oder „ABC Warriors“ hat sich der Engländer längst unsterblich gemacht, hat aber auch Reihen wie „Judge Dredd“ oder etlichen Covern seinen Stift geliehen. Seine düsteren, teils ekelhaften und beängstigenden Bilder hat er aber auch für Computerspielgrößen wie „World Of Warcraft“ oder „Ever Quest“ gemalt oder verlieh Rollen- und Kartenspielen wie „Werewolf„, „SLA Industries“ und „Magic: The Gathering“ ihren einzigartigen Look. Die vorliegende „Art Collection“ vereint einige seiner eindrucksvollsten Arbeiten und schafft so einen gelungenen Überblick über sein Schaffen. Vorwiegend finstere und martialische Farbzeichnungen zieren die Hochglanzseiten, aber auch einige Schwarzweißgemälde sorgen für herunterfallende Kinnladen. Bedrohlich und ehrfurchtgebietend sind seine Geschöpfe, brachial und archaisch seine (Anti-)Helden. Jede einzelne Seite bietet etliche Details, lässt Staunen und Raunen, ganz gleich ob man mehr der Science-Fiction oder dem Fantasy frönt. Fantastisch!

Bewertung:

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Kampfstern Galactica – Die Spielfilm-Trilogie

Kampfstern Galactica – Die Spielfilm-Trilogie
(Koch Media)

Kampfstern GalacticaDie Zylonen fliegen wieder – im schicken Dreierpack! Und wie schon in den späten Siebzigern, trachten sie danach, die menschliche Rasse vollständig zu vernichten. Universal Pictures ließ 1978 erstmals Commander Adama mit seinem „Kampfstern Galactica“ auf die Suche nach der mythischen 13. Kolonie gehen. Was als 24-teilige Science-Fiction-Serie und Antwort auf „Star Wars“ geplant war, ging in Deutschland als erfolgreicher Kinofilm ins Rennen, dem recht bald zwei Fortsetzungen folgten. In einigen Ländern soll der erste Teil der Weltraum-Saga sogar beliebter gewesen sein, als George Lucas‘ „Krieg der Sterne„. Nun sind alle drei Spielfilme als Sammlung erhältlich, wenngleich auf digital überarbeitete Bilder oder Tonspuren verzichtet werden muss. Dolby 2.0 und ein 4:3-Bild sind das höchste der Gefühle. Doch diese der Zeit geschuldeten technischen Schwächen machen den Kultstatus der Streifen nicht zunichte und vor allen Dingen alte Fans werden angesichts der Wiederentdeckung ihrer Kindheitshelden feuchte Augen bekommen. Der Pappschuber beinhaltet alle drei deutschen Filmfassungen: „Kampfstern Galactica“ (1978), „Mission Galactica: Angriff der Zylonen“ (1979) und das murksige Finale „Galactica III: Das Ende einer Odyssee19″ (1981). Basisschiffe und zylonische Jäger volle Kraft voraus!

Bewertung:

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Alien

AlienDer Tod aus dem All

Mit „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ landete Ridley Scott nicht nur einen Kassenerfolg, er brachte dem kunterbunten Science-Fiction-Genre auch seine Ernsthaftigkeit zurück. Und mehr als das: Der Schrecken erhielt Einzug in den unendlichen Weiten des Kosmos. Dieser schlug so überzeugend ein, dass die grauenvolle Spezies in drei Fortsetzungen für geweitete Augen und aufgestellte Nackenhaare sorgte. Jetzt gibt es alle vier Teile erstmals einzeln in schmucker HD-Qualität.

Aliens 2Das Popcorn hatte die Science-Fiction fest im Griff. Werke wie Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“ waren längst vergessen und infantile Jedi-Ritter hopsten unter atemberaubenden Spezialeffekten durch monumentale Sternenkreuzer. Doch 1979 lehrte eine einzige Kreatur den familientauglichen Weltraumabenteurern das Fürchten. Es schlüpft als spinnenartiger Facehugger aus seinem Kokon und legt über einen Rüssel Eier in seine menschlichen Wirtskörper. Dort reift nun ein Ungetüm heran, das eines Tages aus dem Brustkorb seines unfreiwilligen Vermieters hervorbrechen wird, um binnen kürzester Zeit zu einer übermannsgroßen Killermaschine zu werden. Ausgerüstet mit einem langen beweglichen Schwanz, vermag es seine Feinde in Stücke zu schlagen oder wie Schaschlik aufzuspießen.

Alien 3Ein beweglicher Kiefer gibt bei Bedarf ein messerscharfes Kauwerkzeug frei, das ohne Probleme Helmvisiere zerschlagen kann – von menschlichen Knochen gar nicht zu sprechen. Und sollte es seiner Beute tatsächlich gelingen, den stahlharten Körperpanzer zu durchdringen, sorgt das Alien-Blut aus hochkonzentrierter Säure meist für das schnelle Ableben des Angreifers. Androide Ash drückt es treffend aus: „Ich bewundere die konzeptionelle Reinheit. Geschaffen, um zu überleben. Kein Gewissen beeinflusst es. Es kennt keine Schuld oder Wahnvorstellungen ethischer Art.“

Alien 4Als der Erzfrachter Nostromo auf seinem Rückweg zur Erde ein Funksignal auffängt, ändert er den Kurs und weckt die Besatzung aus dem wohlverdienten Kälteschlaf. Den interstellaren Gesetzen folgend, landet man auf dem Planetoiden LV-426, um dort erstmals auf das „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ zu stoßen. Zu spät erkennt man, dass das vermeintliche Notsignal eine Warnung war … Als erste weibliche Filmheldin wird Ellen Ripley (Sigourney Weaver) zur Rivalin der vom Schweizer Neo-Surrealisten H. R. Giger entworfenen Weltraumbestien. Sie ist es auch, die in James Cameron actiongeladenem zweiten Teil „Aliens – Die Rückkehr“ der Alienkönigin die Stirn bietet, im klaustrohobisch-düsteren „Alien 3“ auf dem Gefängnisplaneten Fiorina 161 gar eine unheilige Verbindung mit den Außerirdischen eingeht, um in „Alien – Die Wiedergeburt“ als Klonin ein weiteres Mal gegen ihre Erzfeinde bestehen zu müssen.

Bisher konnte man die Aliens nur als gebündelte Vierer-Blu-ray-Box erwerben; seit Mitte März 2012 stehen alle vier Teile endlich auch als Einzel-Scheiben (auch auf DVD) zur Verfügung und erlauben somit den gezielten Zugriff auf die persönlichen Höhepunkte der „Alien„-Saga.

Bewertung:

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Looper

Looper
(Concorde)

LooperJoe hat einen ordentlichen Job. Als Looper begibt er sich auf Abruf zu einem entlegenen Plätzchen außerhalb der stinkenden Stadt, wartet darauf, dass ihm das Syndikat ein armes Schwein aus der Zukunft vor die Flinte teleportiert, und bläst diesem den Schädel weg. Fertig. Das ist zumindest allemal besser, als die meisten anderen Arbeiten, denen man im Jahr 2044 noch nachgehen kann, denn die Erde ist am Ende, die Wirtschaft kollabiert und die Staaten zu Oligarchien zerfallen. Als Looper verdient Joe eine ganze Menge und will sich eines Tages einmal in den Ruhestand nach Europa absetzen. Seine Profession hat allerdings einen gewaltigen Nachteil: Jeder Looper muss eines Tages sein 30 Jahre älteres Ich aus der Zukunft liquidieren, um die begangenen Verbrechen zu kaschieren. Zeitreisen sind schließlich schon längst illegal. Als er jedoch selbst seinem gealterten Ich gegenübersteht, zögert er zu lange mit dem Abzug und sein Alter Ego aus der Zukunft (Bruce Willis) büchst aus. Scheinbar sucht dieser einen Jungen, der im Jahre 2074 Angst und Schrecken über die Welt bringen wird. Der nachdenkliche Dystopie-Thriller überzeugt mit einer cleveren Geschichte, einer einnehmenden Atmosphäre und kerniger Spannung.

Bewertung:

tentakel_8v10

 

 

Steve Jablonsky – Ender’s Game

Steve Jablonsky
„Ender’s Game“
(Colosseum/Varèse Sarabande/Alive)

Ender's GameEine epische Geschichte bedarf eines epischen Soundtracks – und Steve Jablonsky lässt mit seinen Kompositionen das ganze Weltenall erzittern. Schon die Ouvertüre „Ender’s War“ macht in kaum dreieinhalb Minuten auf bewegende Weise deutlich, worauf sich der Hörer in den nächsten 71 Minuten einstellen darf. Sanfte Streicher bauen eine dichte Stimmung auf, nehmen Takt um Takt an Dynamik zu, werden schließlich von einer druckvollen Bläserwalze unterstützt und zu einem gänsehauttreibenden Crescendo-Klimax emporgehoben. Hernach löst sich die kraftvolle Wucht in einem gefühlvollen Ausklang auf. Und so ist es bei den insgesamt 21 Tracks von Anfang bis Ende: ein harmonischer Taumel durch Höhen und Tiefen, durch Pianissimo und Fortissimo, durch Verletzlichkeit und Pathos, Grusel und Leuchtkraft. Es würde kaum verwundern, wenn der vielseitige Klangschaffende für diese Scheibe seinen siebten BMI Award bekommen würde, denn u.a. hat er bereits für das Remake zu „The Texas Chainsaw Massacre“ und zwei „Transformers„-Teile den begehrten Preis eingestrichen. Bedrückende Spannung und gewaltige Inbrunst begleiten diesen Science-Fiction-Streifen stimmungsvoll und sind vor allem auch ohne visuelle Komponente zutiefst berührend.

Geekometer:

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