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Escape From Tomorrow

Escape From Tomorrow
(Koch Media)

Jim White wollte nur noch einen letzten schönen Tag mit seiner Familie in Disney World verbringen, aber dann rollt das Leben wie eine Lawine aus Unrat über ihn hinweg. Am frühen Morgen, während seine Frau und die beiden Kinder noch seelenruhig schlafen, wird der Mittvierziger am Telefon von seinem Chef gefeuert. Ähnlich wie bei „Falling Down“ beginnt für Jim nun ein emotionaler wie psychischer Abstieg in die Hölle und ein innerer Amoklauf des Wahnsinns. Denn Jims Leben ist alles andere als rosig. Zwischen ihm und seiner Frau hat sich längst eine gewaltige Kluft aufgetan. Emily begegnet ihm herrschsüchtig und zickig – für Zärtlichkeiten ist da kein Platz mehr. Aber auch mit dem Sprössling Elliot will es nicht so recht klappen und Jim steckt in einer mittelschweren Erziehungskrise. Lediglich mit Töchterchen Sara ist alles einigermaßen in Butter.

Seiner Frau verheimlicht er die Kündigung und gemeinsam machen sich die Whites auf in den Disney Park, um sich zu amüsieren. Die sonst so farbenfrohe und fröhliche Scheinwelt wird jedoch zu einem Ort des Schreckens. Verspielte Kindermelodien verwandeln sich für den mitgenommenen Jim in nervenzerrende Kakophonien, der schillernde Spaßbefehl des Parks wird zum Anschlag auf seine mentale Stabilität. Süße Disney-Knuddelfiguren mutieren zu fratzenziehenden Monstern und selbst die eigene Familie erscheint als unheimliche Ungetüme.

Um vor diesem inneren Druck zu fliehen, heftet sich der zusehends labilere Familienvater an die Fersen zweier französischer Teenager. Kann der alte Herr noch bei den jungen Hühnern landen? Doch leider stehen ihm seine Frau und seine Kinder im Weg, um das herauszufinden. Letzten Endes kommt es zu einem intimen Stelldichein mit einer reiferen Dame, die Jim einige obskure Geheimnisse des Parks verrät. Aber da hat der arme Mister White längst den sicheren Boden der Realität verlassen und steuert auf ein jähes Ende zu …

Escape From Tomorrow“ ist ein grotesker wie absurder Hirnverdreher, bei dem die Grenzen zwischen Realität und Irrsinn verschwimmen. Mit viel Humor aber auch bissigem Sarkasmus und verstörender Absurdität inszeniert der Indie-Filmemacher Randy Moore ein psychedelisches Midlife-Crisis-Drama. Der gesamte Film wurde übrigens ohne entsprechende Genehmigung in Disney World gedreht, quasi schwarz. Entsprechend waren nicht unendlich viele Takes möglich. Gerade den teilweise wackeligen Bildern sieht man das auch an – jedoch ohne störend zu wirken. Um die kitschige Glitzerwelt von Disney zu kontrastieren, nutzt Randy Moore lediglich Schwarz-Weiß-Bilder. Das Ergebnis ist Psychothriller wie schräges Drama, gesellschaftskritisch wie satirisch – letzten Endes aber sehenswert.

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Geek

Nicolas Beaujouan
„Geek“
(Cross Cult)

In den Achtzigern war der Geek oder Nerd einfach nur ein schräger Außenseiter und Freak – ohne jegliche Klassifikation. Seine Vorlieben für Computer- und Konsolenspiele, Science-Fiction-, Horror- und Fantasy-Filme, Comics, Arcadehallen, Pen-&-Paper oder komplexe Brettspiele wurden von der Masse abfällig belächelt. In kleinen, gut versteckten Läden sammelten sie sich und tauschten die neuesten Geheimtipps aus – hier, in diesem elitären Refugium, fühlte sich der Geek und Nerd sicher und wohl. Niemand hätte damals im Traum daran gedacht, dass Videospiele irgendwann zu einem Millionen-Business mutieren oder Tolkiens Werke als Spielfilm-Trilogien umgesetzt würden.

Der 1977 geborene Nicolas Beaujouan ist zwar fast noch ein wenig zu jung, um die ersten, unsicheren Gehversuche des Nerdtums miterlebt zu haben, darf sich aber doch mit Fug und Recht zu der von ihm selbst so betitelten Generation „Geek 1.0“ zählen. Denn was ihm an Jahren fehlt, macht der Franzose mit Leidenschaft wett. In lockerem Tonfall und mit eindrucksvollem Detailwissen ausstaffiert, wühlt sich der Grafiker genüsslich durch die Weiten des Geekraums und beleuchtet das Phänomen aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Dabei beginnt er mit einer historischen Aufarbeitung, arbeitet sich vom „Geekus Prime“ (1960-1980), der primär den Comics und der Literatur frönte, über den Kino- und Videospiel-affinen „Geek 1.0“ der Achtziger zum bereits mit Internet bewaffneten Manga- und TV-Freak „Geek 2.0“ vor, um schließlich beim heutigen transmedialen „Homo Geekus“ zu landen.
Selbstverständlich wird auch der Versuch unternommen, „Geek“ und „Nerd“ sauber voneinander zu trennen und die Archetypen der einstigen Sub- und heute schon Leitkultur zu unterscheiden. Da gibt es den besessenen NoLife, den passionierten Rollenspieler, den schicken Cosplayer, gewandten Zocker usw. Und tatsächlich greifen diese humorvollen Kategorisierungen bestens, wobei auch hier die Grenzen – wie Nicolas betont – fließend sind.

Geek-1Doch es bleibt nicht bei einer Betrachtung der Geeks selbst, der Band konzentriert sich auch auf die Leitbilder, Grundsteine und die Entwicklung dieser Szene und ergründet damit die Essenz des Geekseins – in deutlicher Abgrenzung vom „Wannabe-Geek“. Als Urknall des Nerdtums setzt der Pariser das 19. Jahrhundert an. Schriftsteller wie Jules Verne und H.G. Wells liefern mit „Von der Erde zum Mond“ oder „Der Krieg der Welten“ die nötige Substanz für spätere fantastische Romane und die Pulp-Ära. Es folgen Betrachtungen zu Kino, Comics, Mangas, Serien und heutigen Franchises – auch die Musikwelt wird nicht ausgeklammert.
Lustige Grafiken und Schaubilder lockern das Ganze auf und liefern teilweise interessante Einblicke. Wer wollte nicht schon einmal wissen wie die Größenverhältnisse einer „Battlestar Galactica„-Viper zur „Alien„-Nostromo und zu einem „Star Wars„-Sternenzerstörer sind? Und welcher Filmemacher hat eigentlich wen beeinflusst? Wie kam es vom Untoten-Erstling „The White Zombie“ (1932) zu Romeros „Die Nacht der lebenden Toten“ (1968) und schließlich zum „Walking Dead„-Comic?

Nicolas Beaujouan zaubert eine ganze Menge an großen Fakten aus dem Hut, fummelt feine Details hervor und weiß immer wieder zum Schmunzeln zu bringen. Da verzeiht man gerne kleine Lücken oder auch mal eine falsche Darstellung des Xbox 1-Controllers.

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Isles Of Umbra

Isles Of Umbra-StartCthulhoide Alptraumwelten

Wir haben ein wundervoll alptraumhaftes Spiel entdeckt, das sich zwar noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet, aber schon auf Mac OS X und Windows angetestet werden kann. „Isles Of Umbra“ spielt in den späten 1920ern. John Wilbur ist Archäologe und großer Kinoliebhaber. Aber seit er in der alten römischen Stadt Timgad eine geheimnisvolle Bronzescheibe gefunden hat, verfolgen ihn unheimliche Stimmen und schreckliche Alpträume suchen ihn heim. Sie locken ihn nach Umbra, das sternlose Reich.

„Isles Of Umbra“ soll ein surreales, Lovecraft’sches Adventure voller bizarrer Gefahren und grotesker Charaktere werden. Jedes einzelne Kapitel entführt den Protagonisten in eine andere Traumwelt. Die Demo kann hier heruntergeladen werden. Eine Linux-Fassung ist nebenbei bemerkt auch in Planung.

American Horror Story

American Horror Story
(20th Century Fox)

American Horror Story - Season 1Die Familie Harmon steckt in einer schweren Krise. Nach einer Totgeburt glitt Gattin Vivien in einen depressiven Abgrund, den Seelenklempner-Gatte Ben mit einer Affäre zu überwinden suchte – keine allzu konstruktive Idee. Gemeinsam mit ihrer pubertierenden Tochter Violet ziehen die entzweiten Ehepartner in eine schicke Edelvilla ein, die sie zu einem Spottpreis erworben haben. Wie sich später herausstellt, rührt die günstige Kaufsumme daher, da sich das Anwesen in der Gegend bereits den Titel „Mörder-Haus“ verdient hat und auf einer Touristentour der makabren Art zu den Attraktionen gehört. Es dauert auch nicht lange, da stellen sich die ersten Geistererscheinungen ein, die allesamt mit der traurigen wie erschütternden Geschichte des Gemäuers in Zusammenhang stehen. Denn so wie es scheint, verweilen hier alle Vorbesitzer – und sie alle verbinden grauenvolle Ereignisse. „Die komplette erste Season“ der amerikanischen Mystery-Serie geht bereits mit der Pilotfolge in die Vollen und weckt geschickt die Neugier auf die furchtbaren Dinge, die da noch kommen mögen – und es kommen etliche! Mit ihren skurrilen Charakteren und den geschickten Verknüpfungen verschiedener Zeitstränge gelingt dem TV-Horror eine durchweg mitreißende Atmosphäre. HD-Perfektionisten mussten bei Veröffentlichung (2013) noch draußen bleiben, denn aus unerfindlichen Gründen erschien die Staffel in Deutschland anfangs nur auf DVD. Mittlerweile hat 20th Century Fox das Flehen der Horror-Jünger jedoch erhört und eine Blu-ray-Fassung nachgelegt.

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Thale

Thale
(Splendid)

ThaleElvis braucht dringend Geld, um die Alimente für seine Tochter bezahlen zu können. Sein guter Freund Leo bietet ihm übers Wochenende einen Job als Tatortreiniger an. Doch die Sache hört sich einfacher an als vermutet und sein Magen will bei den Leichensäften im entlegenen Haus des Toten nicht so recht mitspielen. Als die beiden im Keller jedoch geheime Räumlichkeiten mit allerhand seltsamem Inhalt finden, entflammt trotz aller Ängste seine Neugier. Schließlich taucht eine nackte und völlig verstörte Frau auf, die der Sprache nicht mächtig zu sein scheint. Ist sie eine Zurückgebliebene, die hier versteckt wurde, oder etwa ein Entführungsopfer? Stück um Stück kommen die beiden Männer der Wahrheit näher und müssen schließlich feststellen, dass sie es mit einem uralten skandinavischen Sagenwesen zu tun haben, einer Huldra. Diese wurde hier im Dunkeln gefangen gehalten und von ihrer eigenen Art entfremdet. Doch leider geraten die Jungs damit in einen Konflikt zweier Parteien hinein, denen sie beide nichts entgegenzusetzen haben. Auf der einen Seiten stehen die Elfen des Waldes, auf der anderen Seite eine obskure Geheimorganisation, die den übermenschlichen Kreaturen an den Kragen möchte. Die Schauermär gefällt durch ihren ruhigen Tonfall, krankt allerdings an der etwas unglücklichen Vermengung der Schwerpunkte.

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Imaginaerum

Imaginaerum
(Capelight)

Ob man Nightwish mag oder nicht, „Imaginaerum“ ist ein zauberhafter Film über die Träume der Menschen, über ihre Wünsche und Ziele im Leben – und über die Kunst im Allgemeinen. Nightwish-Mastermind Tuomas Holopainen verwirklichte mit diesem stilvollen Streifen einen eigenen Traum und schuf eine visuell berührende Wunderwelt voller Schönheit, Melancholie und finsterer Schattenseiten. Hier und da schimmert eine Spur Tim Burton’scher Düsterromantik hervor, wird verschlungen von kafkaesker Beklemmung und in anmutiger Metaphorik aufgelöst. „Imaginaerum“ glänzt mit symbolischer Schönheit und verwebt entrückte Bildabfolgen zu einem märchenhaften Gleichnis über das Leben selbst.

Imaginaerum_2

Im Zentrum steht die Suche nach der perfekten Kunst, ein Ziel, dem Tom sein ganzes Leben gewidmet hat. Seine Tochter, Gem, musste unter dieser stetigen Queste ihres Vaters leiden und fühlte sich vernachlässigt und ungeliebt. Das idealistische Ansinnen ihres Erzeugers konnte und wollte sie nicht verstehen. Nun steht sie an seinem Krankenbett, denn der gealterte Musiker litt über viele Jahre an Demenz und stürzte nun endgültig in ein bodenloses Koma. In fantastischen Traumsequenzen durchleben die Protagonisten einzelne Szenen ihrer Vergangenheit und kommen sich dabei näher als je zuvor. Ergreifend!

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Twin Peaks ohne Schöpfer

Save_Twin_PeaksRettet „Twin Peaks“

Noch am ersten April haben wir euch einen Bären aufgebunden und behauptet, Peter Jackson würde die Regie bei dem Remake von „Twin Peaks“ übernehmen, weil David Lynch selbst nicht mehr mit dabei sein wolle – und nur wenige Tage später twittert Filmvisionär Lynch tatsächlich: „Nach einem Jahr und vier Monaten Verhandlungen bin ich ausgestiegen, weil nicht genug Geld geboten wurde, um das Drehbuch nach meinen Vorstellungen zu realisieren.“

Geplant war eine dritte Staffel der Mystery-Serie, um „Twin Peaks“ wiederzubeleben, aber der Kabelsender Showtime und Erfinder David Lynch konnten sich auch nach mehreren Monaten nicht auf ein für alle Seiten erfreuliches Budget einigen. „Ich liebe die Welt von ‚Twin Peaks‘ und wünschte, die Dinge hätten sich anders ergeben“, ergänzt der 69-Jährige. Es stellt sich nun aber die Frage, wie ein „Twin Peaks“ ohne seinen Erfinder werden soll? Schafft es Ko-Schöpfer Mark Frost im Alleingang, das einzigartige Flair der Serie neu aufleben zu lassen? Immerhin hat Kyle MacLachlan, der Originaldarsteller von FBI-Agent Dale Cooper, bereits Anfang des Jahres bestätigt, dass er wieder im verschlafenen Städtchen Twin Peaks ermitteln werde.

Inzwischen gibt es über change.org eine Petition, um Showtime unter Druck zu setzen David Lynch doch noch ins Boot zu holen. Bisher haben schon mehr als 10.000 Fans unterschrieben. „Wir fordern von Showtime, David Lynch den Vertrag zu geben, den er möchte – oder HBO, Netflix oder einem anderen Sender die Möglichkeit zu geben, ‚Twin Peaks‘ zu retten, um der Welt das zu geben, was sie will“, ist das Credo dort. Es wird sich zeigen, ob der Sender einlenkt. Und auch die Besatzung des Nerdonomicons fordert: #nolynchnopeaks

Verlosung: Vikings Collection

Vikings CollectionIllustres Nordmann-Trio

Die Wikinger stehen hoch im Kurs. Da kommt die schicke Dreierbox von Koch Media gerade recht, die „Outlander, „Escape“ und „Die Normannen kommen“ in einem Schuber eint. Zwei Blu-ray-Versionen gibt es bei uns zu gewinnen.

Am meisten nordisches Flair verbreitet der düstere wie spannende Historienthriller „Escape“. Das Land ist von der Pest entvölkert und ganze Landstriche sind menschenleer. Die junge Signe sucht mit ihrer Familie eine neue Heimat, doch leider geraten sie auf der Reise an eine verschlagene wie unmenschliche Räuberbande. Signe überlebt den Überfall als einzige, gerät aber in Gefangenschaft. Mit einem Trick kann sie entkommen, doch die Banditen geben sich nicht so schnell geschlagen und jagen sie durch die harsche skandinavische Natur.

„Die Normannen kommen“ entführt ins Flandern des 11. Jahrhunderts. Der normannische Adlige Chrysagon möchte sein neues Stück Land in Besitz nehmen, doch dieses ist von den Überfällen der Friesen schwer gebeutelt. Zwar gelingt es ihm die blonden Angreifer zurückzuschlagen, aber dann wendet sich die Bevölkerung der Region gegen ihn und eine große und aussichtslose Schlacht steht bevor. Eine unerfüllte Liebe macht es dem Ritter auch nicht leichter …

In „Outlander“ strandet Kainan mit seinem UFO im Wikinger-Königreich Herot. Die Nordmänner haben dort alle Hände voll zu tun, um nicht von seltsamen Feuermonstern gefressen zu werden. Da kommt der Mann aus einer anderen Welt gerade recht, um im Jahr 709 für Ordnung zu sorgen.

Wer eine der zwei Blu-ray-Trios gewinnen möchte, trage sich bitte hier ein und bete zu Odin.

Die Verlosungsaktion ist beendet.

Twin Peaks Reloaded

Twin_Peaks_–_The_Entire_Mystery_72Verdammt guter Kaffee

Am 24. Februar um 11:30 Uhr sprach Special Agent Dale Bartholomew Cooper in sein Diktiergerät: „Entering the town of Twin Peaks“. Dies war der Auftakt zu einer der erfolgreichsten und meist verehrten Fernsehserien der Filmgeschichte – und zugleich die Wiedergeburt des Mystery-Genres. Und auch wenn es anfänglich vordergründig lediglich um die Untersuchung des Mordes an der überall beliebten Laura Palmer ging, war schnell klar: „Die Eulen sind nicht was sie scheinen.“

David Lynch schuf mit „Twin Peaks“ ein einmaliges Filmerlebnis, das gewöhnliche TV-Formate und Zuschauererwartungen gekonnt ignorierte und einen ganz eigenen Kosmos erschuf. Die Protagonisten waren so schräg wie schrullig und häufig arteten Szenen in absurdes Theater aus. Es wurde ein furchtbares Schach gespielt, widerliche Wahrheiten aufgedeckt und tonnenweise Kuchen gegessen und Kaffee getrunken.

Laura Palmer sagte damals zu Dale Cooper: „I’ll see you again in 25 years.“ Das war am 27. März 1989. Und tatsächlich hat Paramount Pictures jetzt verkündet, dass es eine Neuverfilmung von „Twin Peaks“ geben soll. Da David Lynch sich selbst aus dem Projekt zurückgezogen hat, wird Michael Bay die Produktion übernehmen. Keine Sorge, Transformers werden deshalb noch lange nicht über die Kinoleinwand tappen, aber ein wenig mehr Action soll geboten werden. Aus dem Grund wurde auch Arnold Schwarzenegger für die Hauptrolle des Special Agents vorgesehen, während Laura Palmer von Pamela Anderson verkörpert werden soll. Peter Jackson hat bereits Interesse am Regiestuhl bekundet, verlangt aber, dass Legolas stimmig ins Drehbuch eingearbeitet wird …

April, April!

Joy Division auf Teletubbies

TeletubbiesTinky-Winky in der „Atmosphere“

Egal ob Tinky-Winky, Dipsy, Laa-Laa oder Po, die vier knallbunten Antennenviecher aus dem Kleinkinderprogramm sind für nicht-alkoholisierte Erwachsene laut jüngster Forschungen nicht länger als 5 Minuten zu ertragen, ohne den eigenen IQ zu gefährden.

Werden den Teletubbies aber die Farben entzogen und ein paar schicke Filter darübergelegt, kann der hirnzersetzende Effekt aufgehoben werden. Kombiniert man die neu gewonnenen Schwarz-Weiß-Bilder jetzt noch mit einem Post-Punk-Klassiker, kann sogar Kunst daraus entstehen. Aber ganz egal wie: Joy Divisions „Atmosphere“ kriegt durch die Verteletubbiesierung einen ganz eigenen Charme …