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Verlosung: ARK – Survival Evolved

ARK-SE_LOGODer Ritt auf dem T-Rex

Das Survivalgenre  liegt voll im Trend. Schutz vor widrigen Wetterbedingungen suchen, die Nahrungsgrundversorgung sichern, heimtückische Feinde abwehren – kurzum am Leben bleiben. Mit „ARK – Survival Evolved“ schickt  Studio Wildcard einen äußert kultverdächtigen Vertreter ins Rennen, der vor allen Dingen im massiven Mehrspielermodus zu voller Größe aufläuft. Der Spieler landet dabei auf einer mysteriösen Insel, nahezu nackt und ohne jegliche Hilfsmittel. Es ist nun an ihm, sich um Nahrung und Unterkunft zu kümmern, wobei er bauen, ernten, erforschen und kämpfen muss. Während anfangs nur einfache Steinäxte gefertigt werden können, vermag der virtuelle Überlebende später auch ganze Gebäudekomplexe mit Wasserleitungen zu konstruieren. Doch so einfach lassen sich diese gar nicht erhalten, denn auf der Insel leben unzählige Arten von Dinosaurieren – im Wasser, zu Land und in der Luft. Diese können schnell zur Gefahr werden, können aber auch – und das ist einer der Höhepunkte des Spiels – über Kräutertinkturen u.ä. Besänftigungsmethoden domestiziert, dressiert und abgerichtet werden. Wer schon mal eine ganze Horde Dinos vor seinem Haus als „Wachhunde“ platziert hat, versteht schnell die Faszination an „ARK“.

Gemeinsam mit Studio Wildcard verlosen wir 2 Steam-Keys für den Early-Access, so könnt ihr schon jetzt teil der stetig wachsenden Community werden, gefräßige Giganten zähmen und euch durch atemberaubende Urwälder wühlen. Wer mitmachen möchte, trage sich am Ende dieser Seite ein und bete zu den großen Alten. Die Aktion läuft noch bis Freitag, 09. Oktober 2015.

Gewinnspielteilnahme

7 + 1 = ?

Guns, Gore & Cannoli

Der Zombie-Pate

Was passiert, wenn man einen schicken handgezeichneten 2D-Sidescroller Marke „Metal Slug“ mit dem „Paten“ und einer kleinen Zombieapokalypse verquirlt? Das Ergebnis heißt „Guns, Gore & Cannoli“ und ist seit Ende April für Mac und PC erhältlich, seit kurzem auch für die Xbox One und in Bälde für die PlayStation4.

Während der Prohibitionszeit muss Vinnie Cannoli, ein waschechter Mafioso, in dem lauschigen Städtchen Thugtown nach seinem verschwundenen Kumpel suchen. Dummerweise findet das eine rivalisierende Verbrecherfamilie nicht wirklich erfreulich und hetzt ihm einen Haufen grantiger Gangster auf die Pelle. Doch die Goldenen Zwanzigerjahre sind davon abgesehen gar nicht so glänzend, denn wie aus dem Nichts bricht plötzlich noch eine Zombieapokalypse los und Vinnie muss sich mit einer Reihe widerlicher Untoter herumschlagen.

Zum Glück kann er bei seinem schwierigen Auftrag auf eine ganze Latte Waffen zurückgreifen, wobei er im Laufe des bleihaltigen und vor allem auch herrlich blutigen Abenteuers zusehends mehr Ballermänner einsacken kann. Zu Beginn steht ihm lediglich eine kleine Knarre (mit unendlich viel Munition) zur Verfügung; es folgen unterschiedliche Schrotflinten, Maschinengewehre, Flammenwerfer, Bazookas und ähnliche Spielereien – selbstverständlich dürfen auch Handgranaten und Molotov-Cocktails nicht fehlen, um der Zombiebrut ordentlich einzuheizen. Um sich durch die Levels zu manövrieren, kann der virtuelle Mafioso mit einer intuitiven Steuerung gelenkt werden, per Knopfdruck über Hindernisse (oder Feinde) hüpfen, sich geschickt hinter Objekten in Deckung abknien und mit einem beherzten Tritt Schalter umlegen, Türen auftreten und ekelige Kontrahenten auf Distanz halten.

GGC_IconDie einzelnen Kapitel der Geschichte werden abwechslungsreich in Szene gesetzt, sowohl in Bezug auf die Story als auch vom Design her. Jedes neue Level bietet skurrile neue Gegnertypen, zu denen an Luftballons schwebende mit Gasgranaten um sich werfende Zwuggel, ehemalige Footballspieler, schießwütige Soldaten, verweste Dominas aber später auch mutierte Riesenratten gehören. Jeder Feind hat seine individuellen Angriffsmuster, Stärken und Schwächen und lässt sich am besten mit einem speziellen Waffentyp beseitigen. So nützt es wenig, dem Soldaten auf seinen Helm zu ballern, während schildtragende Mafiosi nahezu über einen Ganzkörperschutz verfügen und einer besonderen Behandlung bedürfen.
Davon abgesehen stehen aber noch genügend interaktive Objekte wie Autos oder Fässer in der Gegend herum, die bei Beschuss explodieren, um sich Scharen von heranstürmenden Widersachern vom Leib zu halten. Häufig hilft dabei wildes Umherballern, aber vielerorts – vor allem bei den knackigen Bossgegnern – muss mit Taktik und Köpfchen vorgegangen werden, um beispielsweise die Soldaten aus ihren Schützengräben und Wachtürmen zu bekommen.

 

Vierfacher Bumm

Die Grafik ist herzallerliebst und fängt den Trash-Charme perfekt ein. Begleitend zu den handgezeichneten Hintergründen und schön animierten Protagonisten gibt es passende Klänge aus den 1920ern. Zu besonderer Hochform läuft „Guns, Gore & Cannoli“ allerdings im lokalen Mehrspielermodus auf, denn bis zu vier Zocker können sich gemeinsam gegen die feindlichen Horden werfen. Dies ermöglicht mehr taktisches Vorgehen und ist überdies bei den Bossgegnern sehr hilfreich.

Die Entwickler haben dem kooperativen Kampagnenmodus allerdings noch einen äußerst spaßigen „Vs Mode“ hinzugefügt, bei dem sich bis zu vier Mafiosi gegenseitig um die Ecke bringen müssen. Dazu zoomt das Geschehen perspektivisch deutlich heraus, um die verschiedenen kleinen Levels in Gänze auf dem Bildschirm darzustellen. Hier dürfen die Ganoven über – je nach Level mehr oder weniger – verschachtelte Plattformen hüpfen, Waffen aufsammeln und sich gegenseitig zerblasen. Wer als erster Spieler eine bestimmte Punktzahl erreicht, geht als Patenkönig aus dem Wettkampf hervor. Aber Vorsicht, das flotte und chaotische Gemetzel von den belgischen Entwicklern der Crazy Monkey Studios macht schnell süchtig!

Geekometer:

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Giana Sisters: Dream Runners

Lauf Forrest, lauf!

Das Jump ’n‘ Run-Spiel „The Great Giana Sisters“ wirbelte bei seinem Erscheinen 1987 mächtig Pixelstaub auf. Da es zu große Ähnlichkeiten zu Nintendos „Super Mario Bros.“ aufwies, wurde es kurz nach Veröffentlichungen wieder aus den Regalen genommen. Der Kultplattformer bekommt mit „Giana Sisters: Dream Runners“ nun einen flottenUr-Enkel, der die aktuelle Konsolengeneration um ein launiges 4-Spieler-Couch-Gewusel bereichert.

Es ist so eine Sache mit den Next-Gen-Boliden. Flüssige Frameraten, bombastische Spezialeffekte und realitätsnahe Animationen lassen die meisten Spiele schon beinahe wirklich erscheinen. Leider bleibt bei dem ganzen Grafikoverkill kein Platz mehr für die ursprünglichen Tugenden der Spielkonsole, nämlich Mehrspieler-Splitscreens und offline Multiplayerspaß. Waren das noch Zeiten, als man auf der PlayStation zu siebt „Micro Machines“ zocken, sich bei „Goldeneye“ zu viert vor das N64 und den Röhrenfernseher knallen oder sogar „Call Of Duty II“ auf der Xbox 1 (nicht der One) mit drei Freunden gemeinsam bestreiten konnte. Heute darf zwar im Internet über PSN, Xbox Live oder Steam gegen Massen von Gamern gezockt werden, aber es macht eben einen deutlichen Unterschied, ob man sich mit seinen Freunden bei Bier, Cola, Chips und Pizza trifft und damit seinen „Feinden“ ins Angesicht schauen kann, oder ob man gegen gesichtslose Gegner spielt.

Giana Sisters: Dream Runners“ holt den Flair von einst zurück, ohne dabei die modernen Möglichkeiten eines Online-Wettstreits zu verleugnen. Vier Spieler – wahlweise Bots in drei Schwierigkeitsstufen, Online-Spieler oder lokal anwesende Freunde – dürfen sich gemeinsam in neun unterschiedliche Levels stürzen, um sich um den Verstand zu rennen. Dabei kombiniert das spaßige Hopsgeflitze „Super Mario„-Grundsteine, „Mario Kart„-Werte und „Micro Machines„-Elemente, um den maximalen Spielspaß zu garantieren. Auf das Startzeichen hin müssen die Joypad-Akrobaten ihre virtuellen alter Egos durch die zunehmend komplexen Levels steuern, wobei vor allen Dingen geschickt gesprungen, taktisch klug gesprintet und im rechten Moment propellert werden muss. Über die üblichen „Giana Sisters„-Kristalle kann der Spieler seinen Geschwindigkeitsboost aufladen, kann aber darüber hinaus an bestimmten Punkten in den Levels zufällig ermittelte Specials aufsammeln, die es erlauben, den Mitläufern gehörig das Gerenne zu vermasseln. Da gibt es zielgelenkte Riesenbrocken, störend herumrennende Eulen, Feuerballattacken, hinterhältige Platzwechsel oder eine ganze Salve von Ballgeschossen.

Dem nicht genug, kann allerdings auch der gesamte Level über Schalter transformiert werden, wodurch kurzerhand Plattformen verschwinden, Barrieren den Weg versperren oder helfende Trampoline auftauchen … oder verschwinden. Dabei sind die neun Kurse, die in klassischer Seitenscrolleransicht durchhüpft werden, und sich immer wieder zu einem Kreis schließen, an sich schon knifflig genug. Da gibt es rotierende Plattformen, herumtappende Gegner, verwirrende Aufzüge, wilde Luftströmungen, schmerzende Fontänen und allerlei andere Hindernisse und Schwierigkeiten, die gemeistert werden wollen – ganz zu schweigen von den drei mitlaufenden Spielern. Denn der Bildschirm folgt – wie bei „Micro Machines“ immer dem vordersten also ersten Spieler. Wer dessen Tempo nicht folgen kann und somit aus dem Blickfeld gerät, wird kurzerhand aus der Runde eliminiert. Sobald allerdings einer der Spieler auf diese Weise rausgeflogen ist, schaltet sich kurze Zeit später ein Timer an, der die verbleibenden Sekunden der Runde herunterzählt. Wer bei Erreichen der Null vorne liegt gewinnt einen der begehrten Sterne – und bei insgesamt drei dieser Trophäen darf sich der glückliche Spring-und-Renn-Heroe auf das Siegertreppchen stellen.

Giana Sisters: Dream Runners“ kombiniert bekannte Ingredienzien zu einem bunten, flotten und vor allen Dingen äußerst witzigen Spaßspiel für die ganze Familie. Es wird garantiert ausgiebig gelacht, gebrüllt, geflucht, gelästert und geschwitzt. Die Eingewöhnungszeit in die Steuerung ist kaum nennenswert und auch die Mechaniken des Spiels sind schnell durchschaut, so dass auf gleicher Höhe gerannt und gehopst werden kann. Leider läuft der Titel noch nicht 100%ig rund. Nachdem ein Stern gewonnen wurde starten die Spieler an einem Punkt des Levels gemeinsam neu – dieses Rücksetzungspunkte sind nicht immer optimal gewählt, denn es kann vorkommen, dass einzelne Spieler schon vor dem Start durch herumirrende Monster gelähmt werden oder aber auf einem Fließband landen und schlichtweg aus dem Level getragen werden. Darüber hinaus sind Partien gegen Bots nur bedingt erfreulich und dienen lediglich der Übung. Zur ganzen Größe läuft „Giana Sisters: Dream Runners“ eben mit drei Freunden vor der gleichen Konsole auf der Couch auf. Aber dann gibt es kein Halten mehr!

Geekometer (im 4-Spieler-Offline-Modus):

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Magicka 2

Zauber dir einen

Es ist wieder Zeit seine Kameraden zu grillen. Wahlweise mit einem ordentlichen Feuerball oder vielleicht mit einem arkanen Blitzgewitter? Im Januar 2011 ließ das von acht schwedischen Studenten entwickelte „Magicka“ die Herzen Hunderttausender Möchtegern-Zauberer höher schlagen. Jetzt legt Entwickler Paradox nach und holt zu einem zweiten Streich aus.

In Aldrheimto hat der große Krieg der Zauberer deutliche Spuren hinterlassen: Die wenigen Überlebenden sind verrückt oder feindselig geworden, das Böse liegt wie ein Fluch auf der schrulligen Fantasiewelt. Um die Dunkelheit zu bezwingen und ein sagenumwobenes Kind zu finden, übernehmen Spieler die Kontrolle eines Zauberers und verbünden sich mit anderen Magiebegabten.
Indem die Beteiligten ihre individuellen Zauberkräfte kombinieren, befreien sie die an die nordische Mythologie angelehnte Kulisse nach und nach von dem Bösen. Aber Vorsicht: Der Schuss kann auch nach hinten losgehen! Teilnehmer sind nämlich nicht vor den Angriffen ihrer Freunde geschützt – eine „Magicka 2„-Eigenheit, die vor allem in Gesellschaft für herrlich abstruse Situationen sorgt, lassen sich sämtliche Levels und Modi doch mit bis zu vier Benutzern spielen. Schadenfreude ist also vorprogrammiert, wenn sich Team-Mitglieder dank der stets aktiven Friendly-Fire-Funktion „rein zufällig“ gegenseitig niederstrecken. Gerade der Mehrspielerpart ist das Herzstück des Zauberspaßes und bietet eine ganze Reihe an Annehmlichkeiten und Modi.
„Millionen von Menschen haben das erste ‚Magicka‚ geliebt, sogar nachdem ihre Freunde sie mit einem ‚versehentlichen‘ Feuerstrahl in die Luft gejagt haben“, schwärmt Fredrik Wester, Geschäftsführer von Paradox. „Das neue Kapitel in der ‚Magicka‚-Saga bietet Neuerungen im Gameplay und Personalisierungsoptionen, wunderschön präsentiert und animiert für den PC. Unsere Spieler werden ihre Zauberer kontrollieren wie sie möchten, vorausgesetzt ihre Kameraden leben so lange.“
Magie ist, wie der Name bereits andeutet, das zentrale Element des Spiels. Denn die acht Elemente Wasser, Leben, Schild, Kälte, Blitz, Arkan, Erde und Feuer können vom Spieler nahezu beliebig kombiniert und damit zu einzelnen Sprüchen geformt werden. Nicht immer entsteht aus einer Verbindung verschiedener Elemente ein sinnvoller Effekt, aber mit viel Ausprobieren und Übung lassen sich so die verrücktesten Hexereien basteln.
Logisch müssen auch ein paar Rätsel gelöst und tonnenweise Monster aus dem Weg geräumt werden. Damit Trolle, Goblins, Ghoule, Baumgeister, Totenbeschwörer, Elementwesen und anderes Geschmeiß die Gemeinschaft der lustigen Magiere nicht zu schnell in Stücke hauen, dürfen sich die Zipfelmützenträger mit einer großen Auswahl an Roben, Stäben und Waffen ausstaffieren. Denn die Magier wurden nicht nur im Wirken von Magie unterwiesen, sie können sich durchaus auch mit den handelsüblichen Fantasywaffen zur Wehr setzen – und diese sogar noch mit den eigenen Kräften verstärken. Ein Feuerschwert oder eine Eisklinge macht doch mehr her als ein primitiver Stahlprügel. Wer sich die schicke Boxversion aus dem Hause Koch Media zulegt, bekommt gegenüber der reinen Steam-Variante noch die drei exklusiven Ingame-Items des Kriegsfürsten geschenkt: eine galante Robe, ein fetziger Stab und ein schnittiges Schwert.
Glitzernde Schilde, Kältebolzen, Erdwälle oder flammende Explosionen müssen natürlich knackig dargestellt werden. Um das fulminante Geschehen optisch eindrucksvoll präsentieren zu können, hat Paradox eigens eine neue Engine entwickelt, die „Magicka 2“ ordentlich funkeln lässt. „Das Feuer brennt heißer, Todesstrahlen glühen stärker und am wichtigsten ist natürlich, dass man sich jederzeit schnell und einfach mit seinen Freunden vereinen und flotter Unheil über Midgard bringen kann“, schwärmt der Entwickler. Bei alledem nimmt sich „Magicka 2“ – wie sein Vorgänger – selbst nicht allzu ernst und schafft so ein willkommenes Gegengewicht zu der im Hack’n’Slay- und Action-Rollenspiel-Bereich vorherrschenden Humorlosigkeit. Da ist beispielsweise der im ersten Teil als Erzähler fungierende Vlad, der gar nicht oft genug betonen kann kein Vampir zu sein, obwohl seine Zugehörigkeit zu den Blutsaugern offensichtlich ist. Kurzweiliges Fantasygeschnetzel!

Geekometer (im Mehrspielermodus):
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Block N Load

BlockNLoadBallern und Bauen

Das Shooter-Genre steckt in einer kreativen Sackgasse. Zuletzt versuchte der Monsterjägerspaß „Evolve“ die festgefahrenen Pfade des Mehrspielergemetzels zu verlassen – nicht ganz erfolglos wie wir meinen. Doch einen Schub in der Evolution verursachte die rasante Hatz nicht.

Einen völlig neuen Weg geht allerdings „Block N Load„. Das ausgeflippte Multiplayer-Massaker ist bereits vor einigen Tagen via Steam erschienen und kann noch immer für Windows-Mühlen zu einem Sonderpreis erstanden werden. Das comichaft gestaltete Mannschafts-Geballer gleicht einer Vermengung von „Team Fortress“ und „Minecraft“, denn es gibt zwar auf der einen Seite die üblichen Archetypen wie Ingenieur, Arzt, Assassin, Frontsau usw., aber darüber hinaus darf das jeweilige Level vor einer Runde vom eigenen Team den eigenen Bedürfnissen nach umgebaut werden. Hier eine Mauer mehr, da ein paar Katapulteinrichtungen, vielleicht noch ein paar Geschütztürme …

Aber auch während den knackigen Runden darf noch in bester „Minecraft“-Manier Material weggebudddelt und neues erschaffen werden. So können kurzerhand Brücken durch die Luft gebastelt werden, die allerdings von der feindlichen Artillerie auch ebenso schnell wieder zerblasen werden können. Andere graben sich aber schlichtweg durch die Erde auf das feindliche Lager zu – da ist es hilfreich ein Auge auf den Radar zu werfen.

Wir konnten das Spiel bisher leider noch nicht näher anschauen, finden den Titel aber sehr viel- und spaßversprechend.

 

Mario Kart 8 gibt Vollgas

Mario Kart 8-CoverHochgeschwindigkeit mit 200ccm

Die Liste spaßiger Mehrspielertitel im Splitscreen wird immer kleiner – und das trotz Next-Gen-Ungetümen mit immer dickeren Grafikkarten, Prozessoren und Datenträgern. Dabei war die Spielekonsole einst das Paradies für gemeinsame Multiplayerwettstreite im Wohnzimmer, mit Freunden, Pizza und Softdrinks und anderen ungesunden Wundermitteln der Nahrungsmittelindustrie. Klassiker wie „Goldeneye“, „Micro Machines“ oder „Call Of Duty 2“ lassen heute noch Zockeraugen leuchten. Einer der wenigen Helden vergangener Tage ist immer noch „Mario Kart 8“ auf Nintendos WiiU, der zu viert vor der eigenen Daddelkiste noch immer genauso viel hämisches Kichern und verbittertes Fluchen verursacht wie in den Achtzigern.

Nintendo hat der Klempnerflitzerei vor kurzem bereits ein kleines Download-Paket spendiert, jetzt rutscht die „Animal Crossing X“-Erweiterung nach, bei der drei neue Charaktere, vier neue Fahrzeuge und ganze acht neue Rennstrecken für 8 Euro geboten werden.

Gleichzeitig gibt es ab dem 23. April 2015 ein Gratis-Update für alle „Mario Kart 8“-Besitzer mit der neuen 200 ccm-Klasse für die Spielmodi Grand Prix (nachdem man alle 150 ccm-Cups auf Platz 1 beendet hat), Versus-Rennen und Online-Modus sowie neun freischaltbaren Mii-Rennanzüge der amiibo-Charaktere Wario, Pac-Man, Olimar, Bowser, Sonic, Toad, Rosalina, Mega Man und Bewohner. Let’s-a go!

 

 

 

Total War Battles: Kingdom

Total_War_Battles: KingdomDie offene Beta beginnt

Das kostenlose Strategiespiel „Total War Battles: Kingdom“ hat vorherige Woche seine Pforten für den offenen Beta-Test geöffnet. Seit Ende 2014 haben sich wackere Strategen durch die geschlossenen Beta gekämpft – aber es gibt offensichtlich noch viel glattzubügeln, wie erste User-Bewertungen verraten. Über Steam kann das F2P-Epos jetzt für Windows heruntergeladen und getestet werden – es sollen bald auch Versionen für Tablets und den Mac folgen. Interessant ist, dass plattformübergreifend miteinander gerungen und gestritten werden darf.

Jeder Spieler nimmt sich einem kleinen mittelalterlichen Reich an, das verwaltet und vergrößert werden muss. Rangeleien mit den Nachbarn bleiben dabei nicht aus, wobei „Total War Battles: Kingdom“ auf bewährte Elemente der „Total Wars“-Reihe zurückgreifen soll. Wir sind gespannt, wie sich der Titel entwickelt und in wie weit er nur für Gelegenheitsspieler geeignet sein wird.

Alone In The Dark: Illumination

Alone In The Dark: IlluminationResident in the Dark

Dieses Wochenende widmen sich die Entwickler des Survival-Horrors „Alone In The Dark: Illumination“ in einer geschlossenen Beta dem Mehrspielermodus ihres Babys. Vorbesteller der Fortsetzung der Urgroßmutter aller Gänsehaut-Games aus dem Jahre 1992, „Alone In The Dark“, dürfen dabei schon drei der vier verschiedenen Charakterklassen für das spaßige Geschlachte ausprobieren. Hunter, Witch und Engineer verfügen über vollkommen unterschiedliche Fähigkeiten, setzen sich mal mit mechanischen Gadgets mal mit übernatürlichen Blitzen zur Wehr. In den drei Levels Mines of Lorwich: Ghost Town, Beneath the Graves: The Coffinmaker und The Factory of Fear: Spectral Railway dürfen sich die Beta-Tester zu Teams zusammenrotten und gegenseitig in Stücke blasen.

Auch wenn das Spiel selbst mehr einem „Resident Evil“ ähnelt, nur bedingt an die Wurzeln der Infogrames-Schmiede anknüpft und noch nicht so richtig überzeugend aussieht, können Allein-Im-Dunkeln-Altmeister noch kurzfristig über eine Vorbestellung in die Beta einsteigen. Wir warten derweil geduldig auf die finale Fassung.

Verlosung: Evolve

Evolve_Pinbadge_vis1Klamotten für Monsterjäger

Die Jungs von 2K haben uns zu ihrer Monsterhatz „Evolve“ ein paar Geek-Gimmicks spendiert: 2 T-Shirts und 2 Pin-Sets als passende Montur zur harten Kreaturenjagd. Das Spiel konzentriert sich dabei auf eine neue Form des Mehrspieler-Modus‘, bei dem vier menschliche Charaktere mit unterschiedlichen Fähigkeiten ein gigantisches Ungetüm zur Strecke bringen müssen. Der Spieler kann dabei sowohl als Jäger als auch als Monster antreten und aus einer Reihe schicker Fähigkeiten und Wummen wählen.

Wer lieber dem Einzelspielermodus frönt, der darf in einer dynamischen Mini-Kampagne antreten – ebenfalls wahlweise als Krieger oder Kreatur. Allerdings läuft das schick in Szene gesetzte Action-Spektakel gerade mit ein paar Freunden im Team zu Hochtouren auf, wobei es allerdings immer wieder vorkommen kann, dass die Jäger zu den Gejagten werden.

Wer eines von zwei „Evolve“-Sets bestehend aus T-Shirt (Größe L) und Pins gewinnen möchte, der trage sich bitte unten brav ein. Die Aktion läuft bis Freitag, den 17. April 2015.

Die Verlosungsaktion ist beendet.

Elder Scrolls Online

Auf nach Tamriel

Veteranen des Online-Ablegers von „Elder Scrolls“ können sich gegenseitig die Sektkorken um die roten Lauscher ballern. Seit gestern ist die neue Fassung des Mehrspieler-Rollenspiels, „The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited“ für Windows- und Mac-Mühlen erhältlich! Wer „Elder Scrolls Online“ bereits sein Eigen nennen darf, wird automatisch ohne nervige Abo-Anpassungen oder komplizierte Account-Umzüge auf den neuesten Stand gebracht und kann zukünftig mit seinen Charakteren und Wegbegleitern kostenlos durch die Weiten der fiktiven Fantasy-Welt stapfen.

Neugierigen wird der Einstieg ebenfalls erleichtert, denn das vorherige Gebührenmodell gehört zu den Akten. „Tamriel Unlimited“ kann ohne monatliche Grundgebühren gezockt werden. Über das bisherige Grundspiel hinaus beinhaltet die Neuauflage alle sechs bisher erschienenen Inhalts-Updates sowie das neue Champion- und Rechtssystem. Zusätzliche Einkünfte versprechen sich die Macher mit dem Kronen-Shop im Spiel und der Premium-Migliedschaft ESO Plus.

Konsoleros müssen sich weiterhin noch ein wenig gedulden. Aber Betehsda will am 9. Juni 2015 auch eine Xbox One- und eine PlayStation 4-Fassung nachlegen.

Der neue Trailer und die druckfrischen Packshots findet ihr hier im Novitarium.