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Strings

Strings
(3L)

Ein Marionettenfilm in Spielfilmlänge für Erwachsene ganz ohne aufwändige Computertricktechnik? „Strings“ beweist eindringlich, dass es keiner Hollywood-Dogmen und Blockbuster-Großkotzigkeit bedarf, um ein Meisterwerk zu erschaffen. Vier Jahre nach der Idee von Anders Ronnow-Klarlund war mithilfe von 115 speziell entworfenen Marionetten, 22 der besten Puppenspieler aus Europa und den USA, mehr als 150 Mitarbeitern und nicht zu vergessen 10 Kilometern Schnur der erste Marionetten-Spielfilm geboren. „Strings“ ist ein zauberhaftes Märchen und ein bitteres Drama zugleich. Da wären die liebevollen und beeindruckenden Marionetten, die mit bis zu fünf Puppenspielern bewegt werden mussten, aber auch die traumhaften Kulissen, die der hervorragend erzählten Geschichte bemerkenswerten Ausdruck verleihen. Der König des Reiches Hebalon ist des Krieges müde. Er hofft auf ein neues Zeitalter des Friedens und vermacht seinem Sohn Hal Tara sein Imperium. Doch sein listiger Bruder fädelt eine folgenschwere Verschwörung ein, die den jahrelangen Konflikt zwischen Hebalon und den Zeriths zu einem blutigen Finale bringen soll. Der junge Thronerbe verfällt den Lügen seines Onkels und macht sich in die Fremde auf, nur, um ein verfolgtes Volk vorzufinden, das ihn in die Geheimnisse des Lebens einweiht und ihm damit die Augen öffnet: Wir alle sind miteinander verbunden! Ein metaphorisches und opulentes Kunstwerk.

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Hell

 

Hell 
(Paramount)

Der Mensch ist ein Meister der Zerstörung. Wenn er nicht gerade damit beschäftigt ist, Tierarten auszurotten oder die Umwelt zu vergiften, schändet er sich gerne auch selbst. Der deutsche Endzeitstreifen „Hell“ zeigt das Ende der Welt in zugleich spannenden wie niederschmetternden Bildern und kokettiert dabei sogar mit dem Horrorgenre, indem er gekonnt mit Hinterwäldler- Schlächter-Elementen spielt. Der Titel ist ein gelungenes Wortspiel, das nicht nur das destruktive Gleißen der Sonne beschreibt, sondern im Englischen unmissverständlich auf die Hölle (auf Erden) verweist. Der leuchtende Himmelskörper ist längst zu einer tödlichen Bedrohung geworden und hat mit seiner unbarmherzigen Hitze sowohl Fauna also auch Flora ausgedorrt. Wenige Augenblicke unter ihren stechenden Strahlen lassen Augen erblinden und Haut verbrennen. Die Zivilisation liegt in Trümmern, und der Mensch ringt um jeden verbleibenden Essensvorrat, vor allen Dingen aber um das seltene Gut Wasser. Phillip, Marie und ihre kleine Schwester tuckern in einem abgedunkelten Schrottwagen Richtung Gebirge, denn dort oben soll es noch Wasser geben. Auf ihrem Weg geraten sie jedoch in einen Hinterhalt und damit in die Fänge einer wahnsinnigen Familienbande, die ihre eigene, abscheuliche Weise gefunden hat, mit der Apokalypse umzugehen …

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The Road

The_Road_Amaray_DVD_Standard_886978575197_2D.300dpiThe Road
(Senator/Universum)

Schon oft wurde versucht, die Apokalypse filmreif zu machen, meist aber mit mäßigem Erfolg. Entweder mutierte das Ende der Welt zu actionreichem „Mad Max“-Trash, scheiterte an salbungsvollen Heilsbotschaften oder wurde von Hollywooddogmen in die Knie gezwungen – schließlich muss ein Film ja unterhalten. „The Road“ nimmt hingegen seine Zuschauer mit in eine bittere, feindliche und tote Welt. Nur noch einige Insekten krabbeln über das verdorrte Land, Pflanzen und Tiere gibt es schon lange keine mehr. Auch der Homo sapiens hat den alles vernichtenden Blitz kaum überstanden und wurde bald zu seinem eigenen Schlächter, denn der Mensch ist die einzig verbliebende Nahrungsquelle. Doch irgendwo kämpfen sich – übrigens zum Soundtrack von Nick Cave – zwei Figuren durch die Ruinen der Zivilisation, ein Vater (Viggo Mortensen) und sein Sohn (Kodi Smit-McPhee). Wo nur Neid, Hunger, Krankheit und der Tod regieren, wandern die beiden ermattet und niedergeschlagen gen Süden und versuchen dabei, das Feuer der Menschlichkeit zu bewahren. Besser, als es John Hillcoat hier getan hat, kann man den grandiosen gleichnamigen Roman von Cormac McCarthy nicht umsetzen. Auch die schauspielerischen Leistungen der Darsteller sind nicht zu überbieten und die Kulissen schlichtweg atemberaubend – wodurch der Zuschauer unvermittelt am Geschehen teilhaben „muss“. Und obwohl es keinerlei Erlösung zu geben scheint und sich immer wieder Klumpen in der Bauchgegend und im Hals zusammenballen, bleibt ein kleiner Funken Hoffnung zurück. Ein Meisterwerk!

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Deus Ex: Mankind Divided

DXMD_Key_Art_-_ONLINE_-_wLogo_1434566402Es wird dystopisch

Anfang April hat Publisher Square Enix bereits erste Infos zu dem dystopischen Cyberspace-Actioner „Deus Es: Mankind Divided“ (wir berichteten) herausgegeben, jetzt haben sie zur E3 einen neuen Gameplay-Trailer veröffentlicht, den wir euch nicht vorenthalten wollen.

Bisher gehörte „Half Life“ zur Krönung der finsteren Science-Fiction-Settings, aber mit dem neuen „Deus Ex“ wird die Legende wohl endgültig den Platz räumen müssen. „Mankind Divided“ sieht nicht nur fantastisch aus, der Trailer offenbart auch, wie viel Liebe schon jetzt in dem Spiel steckt. William Gibsons „Neuromancer“ wird hier ebenso lebendig wie George Orwells „1984“. Beklemmung, Überwachung, Hoffnungslosigkeit, Gewalt … der Kanon düsterer Bauelemente ließe sich beliebig fortsetzen.

Doch „Deus Ex: Mankind Divided“ wird nicht nur mit einem unglaublich einnehmenden Setting überzeugen, sondern macht auch vom Gameplay her schon jetzt eine unglaublich gute Figur. Egal ob die Levels schleichend bestritten werden sollen der wild um sich ballernd – der Spieler hat stets die Wahl und die einzelnen Missionen bieten etliche Lösungsansätze. Wir zählen weiterhin die Tage …

 

Es ist schwer, ein Gott zu sein

Gott_PosterEin Monster von einem Film

Die ersten Rückmeldungen zu Aleksei Germans finsterer Dystopie „Es ist schwer, ein Gott zu sein“ klingen mehr als nur vielversprechend. „Im Vergleich zu Aleksei Germans Obsessionen wirken die Filme Quentin Tarantinos zweifellos wie Märchenfilme von Walt Disney“, tönt Wissenschaftler und Autor Umberto Eco. Und auch Kino-zeit.de lobt: „Man kann Alexei Germans Opus Magnum als nichts anderes bezeichnen als ein visionäres Meisterwerk.“ Wirft man einen Blick auf den Trailer zu dieser einnehmenden Romanverfilmung, die mit expressiven Schwarz-Weiß-Bildern besticht, kann die Faszination der Rezensenten nur im Ansatz erahnt werden.

Die Story des Streifens beruht auf dem gleichnamigen Science-Fiction-Roman „Es ist schwer, ein Gott zu sein“ von Arkadi und Boris Strugatzki und wird am 03. September 2015 in die deutschen Kinos kommen – selbstverständlich nur in ausgewählte Lichtspielhäuser. Die Geschichte erzählt der deutsche Feinschmeckerverleih Bildstörung wie folgt:

„Eine Gruppe Historiker wurde auf einen fremden Planeten entsandt, der in seiner Entwicklung 800 Jahre hinter der Erde zurückliegt. In der Hoffnung, in dieser mittelalterlichen Zivilisation die Geburt einer Renaissance hautnah miterleben zu können, mischen sich die Forscher unbemerkt als adlige Nachkommen lokaler Gottheiten unters Volk, um die dortigen Ereignisse aufzuzeichnen und zur Erde zu übertragen. Ihre oberste Direktive dabei lautet: Bleibe unerkannt und neutral, greife niemals in das Geschehen ein und töte unter keinen Umständen einen Planetenbewohner. So weit, so gut. Doch als in der Stadt Arkanar graue Truppen plötzlich ein blutiges Pogrom gegen Gelehrte und Bücherfreunde starten, nimmt die Geschichte unvermittelt einen völlig anderen Verlauf. Don Rumata, der vor Ort das Treiben hilflos mit ansehen muss, fällt es dabei zunehmend schwerer, dem brutalen Gemetzel einfach tatenlos zuzuschauen. Doch was tun als ein Gott, dem die Hände gebunden sind?“

 

Dishonored 2

DIS2_LOGO_RENDER_small_1434319077Zurück nach Dystopistan

Der dystopische Steampunk-Actioner „Dishonored“ machte vor drei Jahren eine äußerst gute Figur. Innovativ war er zwar nicht, aber die zahlreichen Genreelemente wurden von den Entwicklern der Arkane Studios vortrefflich zusammengefügt und mit einer packenden Geschichte verwoben. In einem völlig neuen Setting mit frischen Charakteren und neuen Herausforderungen wird „Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske“ indirekt an die Ereignisse des Vorgängers anknüpfen und in feinster Next-Gen-Optik für ein fulminantes First-Person-Feuerwerk sorgen – so zumindest der Plan. Im Februar 2016 soll der Titel erscheinen. Als Assassin hat der Spieler wieder einmal die Möglichkeit, die einzelnen Level auf unterschiedliche Art und Weise anzugehen. Verlässt man sich lieber auf Heimlichkeit oder wählt man doch den Weg des Brutalos? Hier soll nur die Kreativität des Spielers Grenzen setzen …

Zur Story lässt Publisher Bethesda verlautbaren:

„‚Dishonored 2‘ spielt 15 Jahre nach dem Tod des Lordregenten und die gefürchtete Rattenseuche ist Vergangenheit. Ein weltfremder Thronräuber hat Kaiserin Emily Kaldwin den Thron entrissen und das Schicksal des Inselreichs hängt in der Schwebe. Als Emily Kaldwin oder Corvo Attano verlassen Sie die legendären Straßen von Dunwall und reisen nach Karnaca, einer einst glanzvollen Küstenstadt, wo der Schlüssel zu Emilys Rückkehr auf den Thron verborgen liegt. Mit dem Zeichen des Outsiders versehen und mit mächtigen neuen übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattet jagen Sie Ihre Feinde und nehmen das Schicksal des Kaiserreichs in die Hand.“

The ABCs Of Death 2

„The ABCs Of Death 2“
(Capelight)

In den Siebzigern waberte mit „Gesichter des Todes“ ein pseudodokumentarisches Ungetüm durch die Reihen der Horrorfans. Das widerliche und kunstlose Machwerk stöpselte über weite Strecken authentische Todesarten wie Tierschlachtungen, Hinrichtungen, Morde und Kriegsszenen aneinander, präsentiert von dem fiktiven Pathologen Dr. Francis B. Gröss. Obwohl dieses voyeuristische Ausschlachten keinerlei Eigenwert besaß, erreichte es doch binnen kürzester Zeit Kultstatus – zumal der Film in einigen Ländern verboten wurde.

The ABC Of Death“ ist zwar kaum damit zu vergleichen, thematisiert aber auch die unterschiedlichsten Arten des Todes und avancierte blitzschnell zum Geheimtipp unter Kennern. In Deutschland mussten aus rechtlichen Gründen einige Episoden entfernt werden, weshalb der erste Teil als „22 Ways To Die“ auf den Markt kam – andernorts hatte das Todes-Alphabet ebenfalls mit Zensurproblemen zu kämpfen. Nun haben die Erfinder des Erstlings einen zweiten Teil veröffentlicht, der den ersten sogar noch in den Schatten stellt. Nach wie vor galt die Devise: 26 Regisseure bekamen einen Buchstaben des Alphabets zugewiesen und durften dann ein dazu passendes Wort auswählen und darüber einen Kurzfilm mit tödlichem Ausgang drehen.

Wie bei „Gesichter des Todes“ geht es hier zwar immer wieder um unterschiedliche Formen des Ablebens, diese wurden jedoch in skurrile, lyncheske, spaßige, unheimliche und sogar gesellschaftskritische Bahnen gelenkt. Auch die Stilmittel standen den Filmemachern frei, so dass es Zeichentrickbeiträge als auch Stop-Motion-Animationen gibt; der Spielfilm hat jedoch deutlich die Nase vorne.

Jeder einzelne Buchstabe ist somit ein vollkommen neues Erlebnis, das mal befremdlich, mal ekelhaft oder mal erheiternd ist. Robert Morgans „Deloused“ ist ein surrealer Ritt in eine beängstigende Cronenberg-Lynch-Dimension, ein bildgewordener Alptraum, der mit einem flauen Gefühl im Magen zurücklässt. Dagegen ist „Equilibrium“ von Alejandro Brugués reinste Freude. Auf einer Insel hausen zwei Überlebende. Als eines Tages eine fremde Schönheit angespült wird, kommt es zum Zwist zwischen den beiden Herren der Schöpfung. Die Lösung des Problems ist aber so naheliegend wie tödlich … Was der Konsum von Drogen mit einem anstellen kann, zeigt Robert Boocheck in seinem „Masticate“ und zwinkert dabei genüsslich mit dem Auge. In einer schönen neuen Welt ist für Andersartige und Nicht-Schöne kein Platz. Das zeigt der beeindruckende Beitrag „Utopia„, während „Wish“ Kinderträume real werden lässt – aber vorher kräftig mit Scheiße beschmiert.

The ABC Of Death 2“ ist eine gelungene Fortsetzung und eine erfrischend vielgesichtige Anthologie des Schreckens, die Trash-Fetischisten und Kunstliebhabern gleichermaßen ans Herzlein gelegt werden kann.

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Interstellar

Interstellar
(Warner Home Video)

Die Erde ist zu einem wüsten und kargen Ort geworden. Nachdem alle natürlichen Ressourcen erfolgreich geplündert und die Natur nach ökonomischen Maßstäben effizient ausgebeutet wurde, verhungern die Menschen in Massen. Der tote Boden gibt nur noch Mais her und die Erträge reichen nur für die Wenigsten aus. Durch die geschädigte Biosphäre vermehren sich außerdem auch Pilze und Schädlinge und machen das Überleben zusätzlich schwieriger.

Der idealistische Farmer Cooper weiß um den Niedergang seiner Spezies. Die gewaltigen Sandstürme werden nicht nur häufiger, sondern auch heftiger und über kurz oder lang wird auch sein Landgut nichts mehr abwerfen – oder schlichtweg von den Staubmassen verschlungen. Dennoch gibt er die Hoffnung nicht auf und kämpft für seine junge Tochter Murphy und seinen Sohn Tom.

Als es auf dem Hof zu ungewöhnlichen magnetischen Anomalien kommt, entschlüsselt er mit seiner begabten Tochter aus den unheimlichen Sandanhäufungen ein paar Koordinaten. Kurzerhand macht sich das Vater-Tochter-Gespann auf den Weg und findet dort eine versteckte Forschungsstation der NASA. Seit der Mensch sein Augenmerk auf einen einigermaßen gefüllten Bauch und nicht mehr auf Luxusgüter und Wissenschaft richtet, muss die Organisation im Geheimen operieren. Cooper erfährt, dass bereits vor zehn Jahren zwölf tollkühne Astronauten durch ein Wurmloch in der Nähe des Saturn geschickt wurden, um dort in einer anderen Galaxis nach bewohnbaren Planeten zu suchen. Cooper soll nun ein Raumschiff ins All steuern, um die erfolgversprechendsten Neuwelten anzusteuern und neuen Lebensraum für die Menschheit zu sichern. Plan A sieht vor, die Erdenbevölkerung auf diese schöne neue Welt umzusiedeln. Sollte der Transfer jedoch nicht gelingen, hat das Raumvehikel für Plan B eine Batterie von DNS an Bord, um vor Ort eine neue Kolonie zu gründen.

Interstellar-5Schweren Herzens lässt Cooper seine Familie zurück und tritt die Reise ins Unbekannte an, in der Hoffnung seine Lieben in einigen Jahren nachholen zu können. Allerdings kommt alles anders als geplant. Schon beim ersten potentiell bewohnbaren Planeten gibt es erhebliche Komplikationen und das Team verliert nicht nur einen Wissenschaftler, sondern auch wichtige Zeit; denn die wenigen auf dem Planeten verbrachten Stunden entsprechen mehr als zwei verstrichenen Dekaden auf der Erde. Coopers Kinder sind also längst Erwachsene, vielleicht auch schon verhungert oder vom Sand begraben? Außerdem bleibt nur noch ausreichend Treibstoff, um nach dem ersten Fehlschlag einen weiteren Planeten anzusteuern. Und auch dort erwartet die verbleibende Crew eine unschöne Überraschung …

Interstellar“ lebt von einer bewegenden und dichten Inszenierung, die trotz knapp drei Stunden Spielzeit keine Minute Langeweile aufkommen lässt – und das, obwohl der Film einen äußerst ruhigen Tonfall anschlägt. Eine dichte Atmosphäre trägt den Streifen auch weit über die Grenzen der bekannten Realität hinaus, vorbei an Relativitätstheorie und Quantenphysik. Und obgleich dieses spekulativen Freiflugs, der die Grenzen des Vorstellbaren auslotet und sich nicht um physikalische Beweisbarkeiten kümmert, gelingt dem Regisseur Christopher Nolan („Inception„, „The Dark Knight„) ein kleines, aber feines Science-Fiction-Kunstwerk ganz im Stile von Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum„. Nicht ganz unbeteiligt an den eindrucksvollen Momenten und faszinierenden Szenarien ist Klangkünstler Hans Zimmer, der dem Epos einen würdigen Soundtrack zur Seite stellt, der immer wieder für Gänsehaut sorgt. „Interstellar“ zieht seine beeindruckende Kraft darüber hinaus aus dem stetigen Wechselspiel zwischen Resignation und Hoffnung, wird dabei getragen von einer ansehnlichen wie überzeugenden Schauspielerriege. Faszinierend!

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Deus Ex: Mankind Divided

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Schon der Vorgänger „Deus Ex: Human Revolution“ war Dystopie und Cyber-Endzeit in Vollendung. Jetzt endlich gibt es einen schicken Trailer zum Nachfolger „Deus Ex: Mankind Divided„. Adam Jensen bekämpft anno 2029, zwei Jahre nach „Human Revolution“, für eine Interpol-Spezialeinheit augmentierte Terroristen. Diese mit Cyberware ausgestatteten Transhumans sind längst Ausgestoßene der Gesellschaft und werden gehasst und gefürchtet.

„Seit 15 Jahren ist ‚Deus Ex‘ ein Gesprächsthema sowohl in der Gamesbranche als auch darüber hinaus, egal ob es dabei um das einzigartige Gameplay der Reihe oder den visionären Blick auf Fortschritte in den Bereichen Biotechnologie und Augmentierung geht,“ so David Anfossi, Studioleiter von Eidos-Montréal. „Was wir mit ‚Deus Ex: Human Revolution‘ begonnen haben, bringen wir mit ‚Deus Ex: Mankind Divided‘ auf ein neues Level. Dabei tauchen wir noch tiefer in diese Debatte ein und bieten Fans eine allumfassende Erfahrung, die sowohl ihre Fähigkeiten als Spieler fordern wird, als ihnen auch gravierende Entscheidungen zu gesellschaftsrelevanten Themen abverlangt.“

Jensen selbst verfügt wieder einmal über ein breitgefächertes Sammelsurium an Augmentierungen (offenbar doppelt so viele wie im Vorgänger), um sich durch die finstere Zukunft zu kämpfen. Dabei werden erneut Rollenspiel- und Shooter-Elemente kombiniert und mit einer dichten Atmosphäre vereint. Alleine der Soundtrack war im vorherigen Teil das Durchspielen wert …

Wann der Titel erscheint ist noch nicht sicher, aber er soll noch 2015 für PC, PlayStation 4 und Xbox One kommen.

Batman kommt später

Batman - Arkham KnightArkham muss warten

Liebe Batfrauen und Batmänner, ihr müsste jetzt alle ganz stark sein, denn „Batman: Arkham Knight“ erscheint nicht wie ursprünglich geplant am 02. Juni, sondern wurde auf den 23. Juni verschoben – aber immerhin auch in 2015. „Als Entwickler machen wir höchst ungern Kompromisse. Daher tut es uns leid, dass es noch etwas länger dauert, bis ihr den epischen Abschluss der Arkham-Trilogie spielen könnt.“, entschuldigt sich Sefton Hill, Game Director bei den Rocksteady Studios. „Als Dankeschön für eure Geduld und euer Verständnis, und um die Wartezeit noch etwas unerträglicher zu gestalten, möchten wir euch mit einem neuen Gameplay-Video von ‚Batman: Arkham Knight‘ den Mund wässrig machen.“

Der neue Trailer stammt direkt von der PlayStation 4 und zeigt das Potential des Next-Gen-Action-Adventures. Für den letzten Teil der „Arkham“-Reihe wird eigens ein exklusives Batmobil deluxe designed. Aber das wird der dunkle Ritter vermutlich auch brauchen, denn Scarecrow schart einen ganzen Haufen übler Bösewichter um sich, um der Fledermaus ein für allemal die Flügel zu stutzen.