Silent Hill: Revelation 3D

Silent Hill: Revelation 3D
(Concorde)

Silent Hill: RevelationDie Spieleschmiede Konami legte mit „Silent Hill“ einen Meilenstein der Gänsehautgattung vor. Noch nie zuvor war das Grauen in einer virtuellen Welt so verstörend, beängstigend und greifbar umgesetzt worden wie hier. Entsprechend skeptisch waren die Fans, als es eine Verfilmung geben sollte. Doch dem französischen Filmemacher Christophe Gans gelang ein hervorragender Wurf, der sowohl Kenner als auch Neulinge überzeugte. Nun legt der Brite Michael J. Bassett einen zweiten Teil nach, der trotz einiger Glanzmomente nicht auf ganzer Linie überzeugen kann. Er strickt die Geschichte des ersten Films weiter und stützt sich dabei lose auf die Ereignisse des dritten Parts der Videospielreihe. Protagonistin ist Heather Mason, die, seit sie denken kann, mit ihrem Vater auf der Flucht ist. Ihre einzige Bezugsperson ist ihr Vater, doch auch der kann ihre schrecklichen Alpträume nicht erklären. Als er zu ihrem 18. Geburtstag verschwindet, muss sie sich auf eine schreckliche Odyssee in das verfluchte Silent Hill aufmachen und sich ihrer Vergangenheit stellen. „Revelation“ verströmt eine bedrückende Atmosphäre und weiß mit etlichen beklemmenden und abgründigen Szenerien zu gefallen. Leider kann die Geschichte und Erzählweise mit der visuellen Ästhetik nicht mithalten und wirkt teils kryptisch und stark konstruiert. Für Liebhaber der einzigartigen Geisterstadt bleibt aber auch diese Fortsetzung sehenswert, alleine schon wegen Pyramid Head …

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