Shadow

Shadow
(Koch Media)

David sucht in den einsamen Bergen die Ruhe nach dem Sturm. Erst kürzlich ist er aus dem Irak-Krieg heimgekehrt und probiert nun mit einer Mountainbike-Tour durch die idyllische Waldlandschaft die schrecklichen Erlebnisse zu verarbeiten. Dass er der attraktiven Angeline in einer entlegenen Berghütte zwei rüpelhafte Wilderer vom Leib hält und mit ihr gemeinsam deren Jagderfolg sabotiert, erweist sich als bösartiger Bumerang. Denn die beiden Amis scheinen nicht nur Spaß daran zu haben, Tieren eine Kugel zu verpassen. Panisch fliehen David und Angeline durch die bewaldete Gebirgsgegend vor den beiden Killern, um schließlich in einem sagenumwobenen Landstrich vom Backwood-Slasher-Regen in die Gruseltraufe zu geraten. Hier werden Jäger und Gejagte schließlich zur Beute eines viel größeren und unmenschlicheren Bösen, das in einer alten Bunkeranlage haust. Unausweichlich geraten sie allesamt in die Fänge des abartigen Mortis, ein Überbleibsel von Hitlers Drittem Reich, der seine drei männlichen Opfer furchtbarer Folter aussetzt. Doch es kommt anders als gedacht und der italienische Regisseur hat noch eine kleine Überraschung parat, die die bisherigen Ungereimtheiten am Rande letztlich auflöst. Mit 75 Minuten Spielzeit ein kurzer aber dennoch intensiver Trip, dem es jedoch an Individualität mangelt.

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