Robert Rodriguez zwischen Feuer und Eis

Feuer und Eis-Cover

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Der Deathdealer reitet wieder

Ralph Bakshi war ein Visionär des Zeichentrickfilms. Doch wie so oft gehen Innovation und kommerzieller Erfolg nicht Hand in Hand. Obwohl seine „Der Herr der Ringe„-Umsetzung im Rotoskopie-Verfahren 1978 ein ansehnlicher Erfolg in den Lichtspielhäusern war, wurde der zweite Teil nie produziert. 1983 tat er sich schließlich mit der Comic-Legende Frank Frazetta zusammen, um einen zweiten Rotoskopie-Anlauf zu wagen – dieses mal ohne J.R.R. Tolkien. „Feuer und Eis“ badete zwar bis zum Hals in Klischees des Fantasy-Genres und war darüber hinaus ein finanzielles Desaster, kann aber mit dem Deathdealer einen der eindrucksvollsten Charaktere des Metiers vorweisen.

Jetzt will sich Trash- und Pulp-Meister Robert Rodriguez („From Dusk Till Dawn„,“Machete„, „Planet Terror„) an dem Kampf zwischen Feuerkönig Jarol und Eis-Bösewicht Nekron versuchen und den epischen Stoff ins neue Jahrtausend katapultieren. Von realistischen Zeichentrickdarstellungen will er allerdings die Finger lassen, sondern mit handfesten Mimen arbeiten. Für das Drehbuch konnte er bereits die Jungs vom „Conan„-Remake gewinnen. Es dürfte also viel nackte Haut, hässliche Viecher und überzeichnete Bösewichter sowie Heroen geben – und Blut, bitte literweise Blut!

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