Ironclad 2: Bis aufs Blut

Ironclad 2: Bis aufs Blut
(Universum)

Ironclad 2

Ironclad 2

Ein großes „Nein!“ ein riesiges „Warum?“ schwebtklagend über „Ironclad 2„. Warum ist diese Fortsetzung ein solch uninspirierter Murks geworden, wo doch der Regisseur der Gleiche und das Budget in ähnlicher Höhe angesiedelt ist? Warum haben die Verantwortlichen die Handlung des ersten, unvergleichlichen Teils stupide kopiert und nicht einen Funken Neuerung ins Spiel gebracht? Warum wurde ein Charakter aus „Ironclad“ in den Nachfolger übernommen, aber durch einen anderen Schauspieler dargestellt? Und warum ist der Soundtrack nicht annähernd so fesselnd wie der von Lorne Balfe zu Part 1? Diese Reihe an Fragen könnte beliebig fortgesetzt werden, aber das würde diesem unterdurchschnittlichen Machwerk zu viel Aufmerksamkeit zukommen lassen, denn hier stimmt so gut wie nichts. Die Familie De Vesci bangt im 13. Jahrhundert um ihre Familienfeste. Die Burg wird von keltischen Barbaren bedroht, die den Tod ihres Häuptlingssohns rächen wollen und furchtbare Gemetzel anrichten. Der junge Hubert macht sich auf, um einen Haufen zwielichtiger Halunken zu sammeln, die bei der Verteidigung des Wehrbaus helfen sollen. Klischees reihen sich an Drehbuchpatzer, die Darsteller agieren nur mittelmäßig begeistert und auch die Spezialeffekte sorgen eher für eine Lähmung des eigenen Qualitätsanspruches … Kurzum: „Ironclad 2“ ist trotz einiger kerniger Kampfszenen eher überflüssig.

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