Imaginaerum

Imaginaerum
(Capelight)

Ob man Nightwish mag oder nicht, „Imaginaerum“ ist ein zauberhafter Film über die Träume der Menschen, über ihre Wünsche und Ziele im Leben – und über die Kunst im Allgemeinen. Nightwish-Mastermind Tuomas Holopainen verwirklichte mit diesem stilvollen Streifen einen eigenen Traum und schuf eine visuell berührende Wunderwelt voller Schönheit, Melancholie und finsterer Schattenseiten. Hier und da schimmert eine Spur Tim Burton’scher Düsterromantik hervor, wird verschlungen von kafkaesker Beklemmung und in anmutiger Metaphorik aufgelöst. „Imaginaerum“ glänzt mit symbolischer Schönheit und verwebt entrückte Bildabfolgen zu einem märchenhaften Gleichnis über das Leben selbst.

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Im Zentrum steht die Suche nach der perfekten Kunst, ein Ziel, dem Tom sein ganzes Leben gewidmet hat. Seine Tochter, Gem, musste unter dieser stetigen Queste ihres Vaters leiden und fühlte sich vernachlässigt und ungeliebt. Das idealistische Ansinnen ihres Erzeugers konnte und wollte sie nicht verstehen. Nun steht sie an seinem Krankenbett, denn der gealterte Musiker litt über viele Jahre an Demenz und stürzte nun endgültig in ein bodenloses Koma. In fantastischen Traumsequenzen durchleben die Protagonisten einzelne Szenen ihrer Vergangenheit und kommen sich dabei näher als je zuvor. Ergreifend!

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