Es ist schwer, ein Gott zu sein

Gott_PosterEin Monster von einem Film

Die ersten Rückmeldungen zu Aleksei Germans finsterer Dystopie „Es ist schwer, ein Gott zu sein“ klingen mehr als nur vielversprechend. „Im Vergleich zu Aleksei Germans Obsessionen wirken die Filme Quentin Tarantinos zweifellos wie Märchenfilme von Walt Disney“, tönt Wissenschaftler und Autor Umberto Eco. Und auch Kino-zeit.de lobt: „Man kann Alexei Germans Opus Magnum als nichts anderes bezeichnen als ein visionäres Meisterwerk.“ Wirft man einen Blick auf den Trailer zu dieser einnehmenden Romanverfilmung, die mit expressiven Schwarz-Weiß-Bildern besticht, kann die Faszination der Rezensenten nur im Ansatz erahnt werden.

Die Story des Streifens beruht auf dem gleichnamigen Science-Fiction-Roman „Es ist schwer, ein Gott zu sein“ von Arkadi und Boris Strugatzki und wird am 03. September 2015 in die deutschen Kinos kommen – selbstverständlich nur in ausgewählte Lichtspielhäuser. Die Geschichte erzählt der deutsche Feinschmeckerverleih Bildstörung wie folgt:

„Eine Gruppe Historiker wurde auf einen fremden Planeten entsandt, der in seiner Entwicklung 800 Jahre hinter der Erde zurückliegt. In der Hoffnung, in dieser mittelalterlichen Zivilisation die Geburt einer Renaissance hautnah miterleben zu können, mischen sich die Forscher unbemerkt als adlige Nachkommen lokaler Gottheiten unters Volk, um die dortigen Ereignisse aufzuzeichnen und zur Erde zu übertragen. Ihre oberste Direktive dabei lautet: Bleibe unerkannt und neutral, greife niemals in das Geschehen ein und töte unter keinen Umständen einen Planetenbewohner. So weit, so gut. Doch als in der Stadt Arkanar graue Truppen plötzlich ein blutiges Pogrom gegen Gelehrte und Bücherfreunde starten, nimmt die Geschichte unvermittelt einen völlig anderen Verlauf. Don Rumata, der vor Ort das Treiben hilflos mit ansehen muss, fällt es dabei zunehmend schwerer, dem brutalen Gemetzel einfach tatenlos zuzuschauen. Doch was tun als ein Gott, dem die Hände gebunden sind?“

 

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