Die Frau in Schwarz

Die Frau in Schwarz 
(Concorde)

Der junge Anwalt Arthur Kipps ist nach dem Tod seiner Frau psychisch schwer angeschlagen. Mit einem großen Auftrag, der ihn in das entlegene Örtchen Crythin Gifford führt, will er sein privates wie berufliches Leben wieder in Ordnung bringen. Seinen dreijährigen Sohn muss er zwar schweren Herzens bei einem Kindermädchen zurücklassen, aber dennoch sieht er dem Auftrag seiner Kanzlei wohlwollend entgegen. Vor Ort soll er den Nachlass der verstorbenen Alice Drablow auflösen. Doch als er in dem hinterwäldlerischen Nest angekommen ist, reagieren die Einwohner argwöhnisch und verängstigt. Erst mit einer ordentlichen Bestechung erreicht er, dass der Kutscher ihn zu der angeblich verfluchten Villa Eel Marsh House fährt, wo er Zeuge seltsamer Erscheinungen wird. Waren da nicht Kinder im Nebel? Und stand da nicht eben eine schwarze Frau? Leider bleibt Daniel Radcliffes schauspielerische Leistung auf Harry-Potter’schem Niveau, und so gelingt es ihm nicht, der Hauptfigur Leben einzuhauchen. Dem viktorianischen Grusler mangelt es zudem an zündenden Einfällen, sodass meist nur altbekannte Standards aufgefahren werden. Im Gegensatz dazu sind die Kulissen und das gesamte Szenario als grandios zu bezeichnen. So bleibt ein netter, aber wenig innovativer Geisterfilm mit einem stets gleich belämmert dreinblickenden Protagonisten vor wundervollen Bühnenbildern.

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