Die drei Klammeraffen und ihre 5-Minuten-Fälle

„Die drei @@@ und ihre 5-Minuten-Fälle: Die komplette erste Staffel“ (1)
(Meteor/Edel)

Die drei Fragezeichen scheinen kein Leben außerhalb ihres Detektivdaseins genießen zu können, denn wo immer sie sich rumtreiben, lümmelt gerade ein Verbrecher in der Gegend herum, den es zu überführen gilt. In den Anfangstagen arbeiteten die drei Lausebengel noch für Herrn Hitchcock, der sie per Telefon beauftragte, und auf sein Bitten hin konnte das tugendhafte Trio sich dann mit mysteriösen Fällen herumschlagen. Mit einer gehörigen Portion Humor erweisen Sascha Gutzeit und Nikolaus Hartmann den drei Oberschnüfflern alle Ehre und ziehen in zehn tatsächlich knapp fünfminütigen Episoden Justus , Peter und Bob gehörig durch die Jauchegrube. Erfreulicherweise trifft der Liebhaber auf viele alte Bekannte, die aus sämtlichen (damals noch 114)  Teilen des Originals bekannt sind – allerdings auf geniale Weise verzerrt. So stürzen sich Justin, Dieter und Rob, die drei Klammeraffen, in die hanebüchensten Fälle, die die Hörspielgeschichte vermutlich je vernommen hat, wobei Justin natürlich immer „so eine Ahnung“ hat, einen Plan schmiedet und die tumben Bösewichter – wie ihr Erzfeind Jimmy Boris – längst überführt hat, bevor diese es überhaupt begriffen haben. In den köstlichen Storys steckt so viel Liebe und Bosheit im Detail, dass alte Dreifragezeichen-Hasen bestens unterhalten werden und sich „eine halbe Stunde später“ nur noch lachend die Wampe halten können. Einziges Problem an dieser Angelegenheit: „Die drei @@@“ sind mittlerweile eine vielgesuchte und begehrte Sammlerrarität geworden, da der Hörspielverlag mittlerweile eingegangen ist.

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