Der 7te Zwerg

Der 7bte ZwergDer 7te Zwerg
(Universal Pictures)

2004 ließ Blödelfriese Otto Waalkes erstmals die sieben bekloppten Zwerge von der Leine und servierte in seinem ganz eigenen Märchenwald eine alberne Variante von Grimms „Schneewittchen und die sieben Zwerge“. Mitmachen durften in der Realverfilmung all jene Comedy-Stars, die das blonde Urgestein des Unfugs selbst witzig fand. Zwei Jahre später folgte ein weiteres Abenteuer mit Martin Schneider, Mirco Nontschew, Markus Majowski und Co. Nun wagt sich Otto erstmals in computeranimierte Gefilde vor und präsentiert eine weitere Episode der sieben Zipfelmützenträger. Die optische Präsentation darf durchaus als gelungen bezeichnet werden, vor allem angesichts dessen, dass den Machern weitaus weniger Budget zur Verfügung stand als beispielsweise bei einem Pixar-Streifen. Die Stimmen der Pixelwichte blieben dabei übrigens in der Hand der Originaldarsteller, wodurch erneut Nina Hagen als überdrehte böse Hexe verbal agiert. Dieses Mal werden die Zwuggel ins Dornröschenschloss eingeladen, wo die schöne Königstochter sehnsüchtig ihren 18. Geburtstag erwartet, denn dann ist der Fluch der dunklen Fee endlich gebrochen. Doch leider stellt sich Bubi, der kleinste der sieben Zwerge, „ein wenig“ tollpatschig an und das Schloss versinkt in einem ewigen, eisigen Schlaf. Nur noch das Mini-Septett kann jetzt helfen. Netter, aber wenig spektakulärer Märchen-Ulk mit einigen netten, aber auch vielen eher flachen Momenten und Späßen.

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