Das Elfenbestimmungsbuch

Benjamin Lacombe/Sébastien Perez
„Das Elfenbestimmungsbuch“
(Jacoby Stuart)

Erst vor Kurzem hat Benjamin Lacombe die „Unheimliche Geschichten“ von Edgar Allan Poe auf zauberhafte Weise bebildert und damit ein weiteres Mal bewiesen, dass er ein außergewöhnliches Händchen für überirdische Motive hat. Sein „Elfenbestimmungsbuch“ hat zwar schon ein paar Monate auf dem moosbewachsenen Buckel, aber für Liebhaber fantastischer Wort- und Bildkunst ist der großformatige Band nach wie vor aktuell. Der Leser dieser verträumten wie fantasievollen Seiten begibt sich mit dem (fiktiven) russischen Forscher Alexander Bogdanowitsch in den berühmten Wald von Brocéliande in der Bretagne, um dort nach Wichteln und Kobolden zu suchen. Im Auftrag von Rasputins geheimer Kammer der okkulten Wissenschaften fand der renommierte Agrarwissenschaftler 1914 hier ein magisches Reich mit einer fantastischen Fauna und Flora vor. Seine Aufzeichnungen, Skizzen und Notizen finden sich in diesem prachtvollen Almanach versammelt und laden kleine wie große Kinder zum Schwärmen und Schwelgen ein. Lacombe setzt dabei auf etliche Stilmittel, malt seine wundervollen Kreaturen mal mit Tusche oder Feder, arbeitet mit Öl, Pastellkreide oder gestaltet die Szenarien als Aquarelle. Halbtransparentes Papier und Lasercuts machen den Band überdies faszinierender und zu einem erwärmenden Hingucker.

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