Chuck Schuldiner – Zero Tolerance

Chuck Schuldiner

Chuck Schuldiner – Zero Tolerance

Chuck Schuldiner
„Zero Tolerance“
(Karmageddon Media)
Nachdem ein Gehirntumor das Death-Mastermind Chuck Schuldiner im Dezember 2001 aus dem Leben riss, unterstützt vom damaligen amerikanischen Gesundheitssystem, das es nur den Reichen gestattete, sich teure Behandlungen und Operationen leisten zu können, blieb es um seine beiden Bands Death und Control Denied still. Anfangs wollte die Familie die halbfertigen Stücke des zweiten Control Denied-Albums zwar zum Download freigeben, aber bisher herrscht auch da noch Schweigen. Mit der zehnspurigen Scheibe „Zero Tolerance“ kredenzt man den wartenden Fans des perfektionistischen Pioniers vier Songs aus dem Control Denied-Proberaum, die sich allesamt mehr als hören lassen können. Zwar kommen die Stücke ohne Gesang daher, sind aber – wie man das von Chuck gewohnt ist – technisch äußerst anspruchsvoll, virtuos gespielt und kompositorisch auf einem atemberaubenden Niveau – geradlinige Härte wird hier geschickt mit Melodie und einer heftigen Spur düsterer Emotionalität vermengt. Für die Die-Hard-Fans gibt es noch die beiden Death-Demos „Infernal Death“ (1985) und „Mutilation“ (1986) dazu, die allerdings wirklich nur absoluten Schuldiner-Fetischisten zu empfehlen sind.

Geekometer:

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