ATM – Tödliche Falle

ATM – Tödliche Falle
(Universum)

Irgendwo in einem kleinen Kabuff sitzt ein unerkannt bleibender Knilch und studiert akribisch ein Parkplatzgelände – seine Absichten scheinen dabei nicht ehrenhaft zu sein. Davon weiß der junge Anlagenberater David nichts, der sich gerade mit seiner von ihm verehrten Kollegin Emily von der Weihnachtsfeier seines Arbeitgebers abseilen will. Aber ein weiteres Näherkommen wird durch den nervigen Mitarbeiter Corey verhindert. In der Hoffnung, ihn loszuwerden, halten die drei auf dem Heimweg an einem ATM-Häuschen, einem kleinen Bank-Container, um dort ein bisschen Geld abzuheben. Als sie bei der klirrenden Kälte den Automaten bedienen wollen, taucht ein Fremder in einem Parka vor dem Tempel des Kommerzes auf und tötet kurzerhand einen gassigehenden Passanten. Dann bleibt er demonstrativ draußen stehen und beobachtet das Trio, das in helle Panik ausbricht. Was will der Fremde? Ist er ein Irrer oder hat er mit einem von ihnen eine Rechnung offen? Unterdes erkennen die Belagerten, dass ihr Peiniger genau weiß, was er tut, und nichts dem Zufall überlässt – und er geht über Leichen, um zu bekommen, was er will. Ein über weite Strecken stimmig aufgebauter Nervenzerrer, der zwar mit einigen Schwächen zu kämpfen hat, aber dennoch eine anderthalbstündige Zitterpartie verspricht.

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